Rätselhafte Zeitschrift Supermaxx

So entkommen Sie der Abo-Falle!

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Hans Schmid mit den Rechnungen

München - Satte 98 Euro sollte tz-Leser Hans Schmid (69) aus München-Perlach für ein Abo der Zeitschrift Supermaxx bezahlen. "Dabei hab ich die Zeitschrift nie bestellt", sagt er. Sein Weg aus der Abo-Falle:

„Wie es dazu kam, dass die meine Adresse bekommen haben, da habe ich keine Ahnung – auf einmal war die Zeitschrift da.“ Hans Schmid sah keinen Anlass, sie zu bezahlen und schrieb das der Firma. Mehrmals, ohne dass eine Reaktion kam – sogar per Einschrieben. Dieses kam vier Wochen später zurück mit dem Vermerk „Annahme verweigert“.

Kurz darauf drohte man ihm sogar mit einem Inkassobüro. Da reichte es dem Senior, und er meldete sich bei der tz. Dort schlug ihm das Team des Bürgeranwalts vor, bei der Polizei Anzeige zu erstatten und riet ihm, die Verbraucherzentrale hinzuzuziehen. Das tat Hans Schmid. „Ich hatte auch noch mal angerufen bei der Firma, und eine sehr patzige Frau am Telefon sagte mir, das sei doch Pipifax, ich solle doch einfach zahlen, dann hätte ich meine Ruhe.“

Für Hans Schmid kam das nicht infrage. „Wenn die mir noch mal schreiben, dann bringe ich den Brief sofort wieder zur Polizei“, sagt er. „Wenn ich da einmal zahle, dann ist doch nie Ruhe!“ Seit mehr als zwei Monaten ist Ruhe! Hans Schmid hat von Supermaxx nichts mehr gehört. Jetzt will er anderen Lesern, denen es ähnlich geht, Mut machen. Sein Rat: „Man darf sich in solchen Fällen nicht einschüchtern lassen, sondern muss gleich deutlich machen, dass man sich wehren und Anzeige erstatten wird.“

SVS

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