Kripo ermittelt

„Superzelle“ vor München fordert Todesopfer: „Erfahrener Forstwirt“ überrascht - schlimme Details

Blitze entladen sich während eines Gewitters
+
Blitze entladen sich während eines Gewitters.

Vor den Toren Münchens tobten am Wochenenden gewaltige Unwetter. Im Landkreis Weilheim-Schongau forderte ein heftiges Gewitter gar ein Todesopfer.

München / Eglfing - Der Sommer in Deutschland, Bayern und München wird den Menschen wohl als Unwetter-Sommer in Erinnerung bleiben. Die schlimmsten Unwetter in Deutschland tobten in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz, wo sie Todesopfer forderten und ein Bild der Verwüstung hinterließen. Doch auch in Bayern, besonders im Landkreis Berchtesgadener Land sorgten Unwetter für Zerstörung von Landschaften und Gebäuden. Am vergangenen Wochenende entlud sich dann eine „Superzelle“ im Landkreis Weilheim-Schongau. Wie sich nun herausstellt, kam dabei ein Mann ums Leben.

„Superzelle“ vor München fordert Todesopfer: Jetzt ist klar, was passiert ist

Wie die Polizei Oberbayern Süd mitteilt, wurde ein Jäger in einem Waldstück durch einen umgestürzten Hochstand so schwer verletzt. dass für ihn jede Hilfe zu spät kam. Bei dem Jäger handelt es sich nach Polizei-Angaben um einen 57-jährigen aus dem Landkreis Garmisch-Partenkirchen. Demnach befand er sich als Gast bei einer Jagd in einem Waldstück bei Eglfing. Scheinbar wurde der erfahrene Forstwirt von dem schweren Unwetter gegen 16 Uhr überrascht. Kollegen fanden den Mann gegen 19.40 Uhr leblos unter dem Hochstand. Alle Bemühungen und Erste-Hilfe-Leistungen kamen für den Jäger zu spät.

Heftiges Unwetter vor München: Jäger wird in Wald überrascht und kommt ums Leben

Der Kriminaldauerdienst der Kripo Weilheim nahm die Ermittlungen umgehend auf. Erste Erkenntnisse deuten darauf hin, dass der Hochstand von einer heftigen Windböe erfasst, und so von seiner Verankerung gerissen wurde. Der Verunglückte befand sich in diesem Moment wohl in der Kanzel, der Sturz endete für ihn tödlich.

Auch interessant

Kommentare