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Suppenschildkröte wird auf Diät gesetzt!

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Die Suppenschildkröte ist ein Vertreter der Meeresschildkröten und kann 40 bis 50 Jahre alt werden. Die Tiere wurden wegen ihres Fleisches lange Zeit gejagt. Seit 1988 stehen sie durch das Washingtoner Artenschutz-Übereinkommen unter internationalem Schutz.
Die Suppenschildkröte ist ein Vertreter der Meeresschildkröten und kann 40 bis 50 Jahre alt werden. Die Tiere wurden wegen ihres Fleisches lange Zeit gejagt. Seit 1988 stehen sie durch das Washingtoner Artenschutz-Übereinkommen unter internationalem Schutz. © dpa

München - Tierischer Winterspeck – davor graut es so manchem Menschen. Aber auch Vierbeiner bleiben davor nicht verschont:

Zwei Supenschildkröten des Sea Life Centre München werden jetzt wegen Übergewicht auf Diät gesetzt!

Seit einem halben Jahr leben der sieben Jahre alte Gonzales (75 Kilo) und sein Spezl Speedy (5 Jahre, 55 Kilo) im Ozeanbecken des Aquariums am Olympiapark. Dass die Tiere, die im Tropenraum selbst als Delikatesse gelten (daher der Name), ordentlich zugelegt haben, entdeckten ihre Pfleger bei einer Routineuntersuchung: Gonzales wiegt 20 Kilo mehr als bei seiner Ankunft, und auch Speedy hat schnell einige Kilo mehr unterm Panzer gehabt.

Fazit: Eine Spezialdiät, auch wenn der „Wohlstandsspeck“ laut der biologischen Leiterin Petra Davidsen nicht gesundheitsschädlich ist: „Die beiden strotzen nur so vor Energie.“ Für die gwamperten Gesellen gibt’s jetzt erstmal weniger zwischen die Zähne. Schuld an den zusätzlichen Pfunden ist übrigens nicht kalorienreiche Kost. Gonzales und Speedy sind Vegetarier, ihre Lieblingsnahrung: Brokkoli. Eher spielt das ruhige Leben im Großaquarium eine Rolle, wo sie nicht wie in der freien Natur vor Tierjägern und Umweltverschmutzung fliehen müssen.

Aber eines ist klar: Auch wenn sie so heißen – in der Suppe werden diese zwei Schildkröten nie landen!

nic

Quelle: tz

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