SWM-Billigfirma: FDP stützt OB Ude

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OB Christian Ude

München - Im Streit um Billigarbeit bei der SWM/MVG springt die FDP der SPD bein und stärkt OB Christian Ude den Rücken.

OB Christian Ude (SPD) hatte Verständnis für die Pläne von MVG-Chef Herbert König gezeigt, eine Tochterfirma zu gründen, bei der die Busfahrer bis zu 17 Prozent weniger Lohn bekämen.

Ude erklärte, „dass nach dem Grundsatz ,gleicher Lohn für gleiche Arbeit‘ eine schrittweise Annäherung von öffentlichem und privatem Lohnkostenniveau im öffentlichen Nahverkehr erreicht werden muss“. Die Niedrig-Löhne sollen nur für neu eingestellte Busfahrer gelten.

Ausgerechnet die Rathaus-FDP stärkt nun dem OB den Rücken: „Wir unterstützen Ude in der Auseinandersetzung über die umstrittene Gründung einer MVG-Tochter. Geringere Personalkosten im öffentlichen Personennahverkehr kommen ganz besonders allen Münchner Bürgern zugute“, so Stadträtin Gabriele Neff. Die Stadrats-Grünen wollen der MVG die Gründung einer Tochtergesellschaft so lange untersagen, bis die Details auf dem Tisch liegen. Auch CSU-Fraktionschef Josef Schmid ist skeptisch: „Wir waren schon bei den städtischen Kliniken gegen die Gründung einer Billiglohn-Tochter.“

We.

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