Wegen Solarkraftwerk

SWM schreiben 64 Millionen Euro ab

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Ex-SWM-Chef Kurt Mühlhäuser (l.) und Nachfolger Florian Bieberbach an der Anlage in Spanien

München - Das Solarkraftwerk Andasol 3 der Stadtwerke in Spanien macht nicht nur Strom, sondern auch Sorgen: Die Stadtwerke müssen 64 Millionen Euro bei ihrer Beteiligung an dem Projekt abschreiben!

Die schuldengeplagten Spanier haben die Förderung zusammengestrichen.

Die CSU ärgert sich. „Wer trägt diese Verluste? Müssen die Münchner für Strom, Gas, Wasser und Fernwärme tiefer in die Tasche greifen?“, fragt der Fraktionsvize im Rathaus, Hans Podiuk.

Die Stadtwerke geben Entwarnung: „Die Befürchtung ist gänzlich unbegründet.“ Zwar würden die ursprünglichen Erwartungen deutlich verfehlt, dennoch würde das Projekt ein Mehrfaches seiner Kosten erwirtschaften – und werfe Profit ab. An dem Kraftwerk sind die Stadtwerke mit fast 50 Prozent beteiligt.

Schon zum Jahresanfang habe Spanien völlig unerwartet per Gesetz die Vergütung für den Strom reduziert, eine so genannte Zufeuerungsentlastung abgeschafft und eine Umsatzsteuer eingeführt. Das verursache Einbußen. In der Folge wurden bereits im Geschäftsbericht 2012 die Abschreibungen von insgesamt 64 Millionen Euro veröffentlicht.

Jetzt wollen die Stadtwerke mit den anderen Investoren juristisch gegen den spanischen Staat vorgehen. Dadurch soll der Vermögensschaden wieder ausgeglichen werden.

DAC

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