Münchens spektakulärste Trambaustelle

München - Ein unwirklicher Anblick, der sich am Max-Weber-Platz derzeit bietet: Kein einziges Auto auf einer der hochfrequentiertesten Kreuzungen Münchens. Der Tagtraum eines jeden Fußgängers. Aber nur fast.

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In die Realität zurück bugsiert den Tagträumer schnell die lärmende Baustelle. Rund 1000 Meter der 30 Jahre alten Tramgleise werden erneuert und müssen fertig sein, wenn am Dienstag, 15. September, die Schule wieder losgeht.

„Wir sind im Zeitplan“, sagt der Baustellenkoordinator des Baureferats, Richard Bartl. Die Gleise sind verlegt, neuerdings auf einer Gummifolie. Sie soll bewirken, dass sich das Rumpeln der Trambahnen in Zukunft weniger stark auf die umliegenden Gebäude überträgt. In den nächsten Tagen rücken die Betonmischer an, am Ende wird alles asphaltiert.

Die Trambaustelle am Max-Weber-Platz

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Damit wäre eine der vier großen Baustellen im Münchner Tramnetz fertig gestellt. Ganz nach dem Plan der MVG sollen aber am 14. September auch die Arbeiten am Stachus beendet sein – dort wird die Decke des Untergeschosses neu verfugt – und am Isartor wurde das ganze Gleisdreieck samt Weichen erneuert. Die vierte Baustelle, an der Münchner Freiheit, kann – mit Glück und Rückenwind – erst am 12. Dezember dem Verkehr übergeben werden.

Im bestehenden Straßenbahnnetz sollen aber ab Schulbeginn die Ersatztrams wieder ins Depot fahren und die gewohnten Linien in Betrieb gehen.

kkr

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Rubriklistenbild: © Klaus Haag

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