Taschendiebe auf Christkindlmärkten

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Beamte der Polizeiinspektion 11 (Altstadt) überwachen ab heute die Bilder aus den Videokameras

München - Mit elf Videokameras überwacht die Polizei den Marienplatz zur Christkindlmarkt-Zeit, im im Notfall jeden Schritt von Taschendieben festzuhalten. Es werden zudem mehr Beamte in Uniform unterwegs sein.

Am Freitag beginnen sie, die Münchner Christkindlmärkte. Den größten auf dem Marienplatz werden gut drei Millionen Menschen aus ganz Deutschland besuchen. Wie jedes Jahr werden sich unter die Besucher allerdings auch ungebetene Gäste mischen: Taschendiebe!

Zwar ist die Zahl der Diebstähle rund um den Münchner Christkindlmarkt in den vergangenen zehn Jahren von zwölf auf zwei Fälle am Tag zurückgegangen – doch die Münchner Polizei lässt nicht locker. Elf Videokameras überwachen das Treiben, halten im Notfall jeden Schritt der Diebe fest. Die Bilder aus den Kameras werden direkt ins Polizeipräsidium gesendet. In der Verkehrszentrale überwacht ein Beamter der Polizeiinspektion 11 (Altstadt) das Geschehen – und gibt im Ernstfall seinen Kollegen vor Ort Hinweise, wenn er einen Diebstahl beobachtet. Aber auch die Besucher selbst können sich vor Dieben schützen, in dem sie gut auf ihre Geldbeutel aufpassen.

Die Besucher werden zudem eine erhöhte Präsenz von Beamten in Uniform beobachten können – auch wegen der derzeitigen Terrorwarnungen. „Es bestehen allerdings keine Hinweise für eine Gefährdung von Christkindlmärkten“, sagt Polizeisprecher Wolfgang Wenger.

jam.

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