Demo auch in München

Taxifahrer-Aufstand gegen App-Konkurrenz

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Demo auf vier Rädern: Der Taxi-Corso in Sendling.

München - Tausende Taxifahrer haben am Mittwoch in mehreren europäischen Großstädten gegen neue Konkurrenz aus dem Internet demonstriert – auch in München gab’s Proteste.

Genauer gesagt: einen Auto-Corso, den Sie auf dem Foto oben unterhalb der Sendlinger Kirche sehen. Der Protest richtete sich gegen Unternehmen wie Uber aus den USA, die mittels Handy-Apps private Fahrer anbieten. Damit würden die Regeln der Branche unterlaufen, kritisiert das Taxigewerbe.

„Die Taxifahrer gehen auf die Straße, weil hier eine rechtswidrige Form der Beförderung stattfindet und das den Wettbewerb verzerrt“, sagte Michael Müller vom Deutschen Taxi- und Mietwagenverband in Berlin. Private Fahrer seien oft nicht für die Beförderung versichert, absolvierten keine regelmäßigen Gesundheitschecks, Ausbildung und technischer Zustand des Autos würden nicht geprüft.

Das Unternehmen Uber wies das zurück. Man biete eine zusätzliche Möglichkeit zur Fortbewegung an, sagte Patrick Studener, der für die Europa-Expansion zuständig ist. Auch die Uber-Fahrer müssten verschiedene Überprüfungen durchlaufen, bevor sie für die App zugelassen werden.

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