Taxifahrer rast mit 124 Sachen durch die 60-Zone

München - Einen rasenden Taxifahrer hat die Münchner Polizei am Dienstagvormittag aus dem Verkehr gezogen. Der 64-Jährige war mit 124 Stundenkilometern in der Stadt unterwegs.

Am Dienstag gegen 11.20Uhr befuhr ein Taxifahrer die Effnerstraße in Richtung Unterföhring. Hier kontrollierten Beamte der Verkehrspolizei München mit einem Handlasermessgerät. Die Beamten staunten nicht schlecht, als die Laserpistole das Taxi mit einer Geschwindigkeit von 124 km/h maß. Erlaubt ist dort eine Geschwindigkeit von 60 km/h, so dass nach Abzug der vorgeschriebenen Messtoleranz noch eine vorwerfbare Geschwindigkeitsüberschreitung von 60 km/h verbleibt.

Übrigens: Der Anhalteweg würde sich bei einer Notfallbremsung selbst unter günstigsten Umständen von etwa 35 Metern bei 60 km/h auf 113 Meter bei 124 km/h verlängern!

Der 64-jährige Münchner Taxifahrer wurde sofort angehalten und zur Anzeige gebracht. Der Bußgeldkatalog sieht für eine Geschwindigkeitsüberschreitung in dieser Höhe eine Geldbuße von 240 Euro, vier Punkte in Flensburg und ein einmonatiges Fahrverbot vor.

Rubriklistenbild: © dpa

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