Taxler Paule ließ sich mit Sex bezahlen

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Paul K. (64) bekam acht Monate auf Bewährung.

München - Zuerst versuchte sich der Taxifahrer noch rauszureden. Nach langem hin und her gestand er dann doch, dass er als Gegenleistung für eine Taxifahrt Oralverkehr verlangt hatte.

„Frau Richterin, sie ist mir an die Wäsche gegangen.“ Taxifahrer Paul K. (64) versucht, sich herauszureden: Rita (17, Name geändert) habe ihn zum Oralsex genötigt, nicht er sie.

Rita und drei weitere Bekannte wollten am Abend des ­ 6. Februar 2010 im Münchner P1 einen draufmachen. Paul K. kutschierte das Quartett von Landshut zur Prinzregentenstraße. Dort flüchteten alle aus dem Taxi, ohne den vereinbarten Preis von 150 Euro zu bezahlen. Nur Rita habe er noch fassen können.

„Ich habe ihr gesagt, dass ich die Polizei rufe“, so der ­Angeklagte. Das Mädchen habe geweint: „Bitte nicht, ich habe schon genug Stress mit der Polizei!“ Er habe ja ein gutes Herz, sagt Paul K. vor Gericht.

Anstatt die Polizei zu rufen, bog er in eine dunkle Seitenstraße ab. Dort ließ er sich von dem Mädchen sexuell bedienen. Richterin Anna Gerhardinger-Stich: „War das die Gegenleistung für den Fahrpreis?“ Nach langem Herumreden gesteht er: „ja.“ Das Urteil: acht Monate auf Bewährung. Die Richterin: „Eine solche Bezahlung geht überhaupt nicht.“

Ebu

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