Tegernsee-Gefühl mitten im Tal

Promi-Ansturm bei Bräuhaus-Eröffnung

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Der Lichthof mit Glasdach ist eine der Attraktionen des Tegernseer Tal Bräuhauses, das am Dienstagabend im Tal eröffnete. Stilgerecht erschienen fast alle Gäste zur Eröffnung im Dirndl oder in Lederhose.

München - Tegernsee-Gefühl mitten in der Altstadt: Am Dienstag wurde das neue Tegernseer Bräuhaus im Tal eröffnet. Das ließen sich auch zahlreiche Promis nicht entgehen.

Das Tegernseer Tal mitten in der Altstadt, da hat ein Münchner doch ein Leuchten in den Augen“, freute sich Filmproduzent Max Wiedemann. Er feierte am Dienstag mit vielen anderen Promis und den Gastgebern Mary-Ann und Constantin Wahl sowie Peter Kinner die Eröffnung eines neuen gastronomisches Schmuckstücks, dem Tegernseer Tal Bräuhaus mitten im Tal. Nicht zwischen Bergen, sondern zwischen Viktualienmarkt, Isartor und Rathaus. Bier gab es natürlich satt, Tegernseer Hell vom Herzoglich Bayerischen Brauhaus Tegernsee und Weißbier der Hopf-Brauerei aus Miesbach.

„Schmeckt sehr gut, auch einem Radler-Typen wie mir“, sagte Schauspielerin Carolin Fink und lobte das Ambiente. Besonders imponiert ihr der Lichthof mit Glasdach. Gleich zwei Decken haben die Wahls dafür herausreißen lassen. „Schlicht und schön, hier werden wir Fußball schauen“, freute sich Fink und ließ sich den Entenbraten schmecken – mit zwei Gabeln, weil die Messer aus waren. Wer noch später kam, durfte den Schweinsbraten mit Dessertlöffeln essen … Wirt Wahl schmunzelte und versicherte, dass das natürlich eine eine Ausnahme sei. „Aber mich freut’s natürlich unbandig, dass wir heute bei der Eröffnung so proppevoll sind!“

Mittendrin im Gedränge: Ein g’wamperter Francis Fulton-Smith. Der Bauch muss sein, schließlich verkörpert er zur Zeit Franz Josef Strauß – in einer ARD-Produktion von Max Wiedemann über die Spiegel-Affäre (Ausstrahlung im Herbst). „Als gebürtiger Münchner ist das eine Riesenehre, und zugleich eine riesige Herausforderung! Strauß mag man oder man hasst ihn, aber gleichgültig lässt er keinen“, sagt Fulton-Smith, der sich sichtlich freut, dass er mal nicht den Herzensbrecher oder Schurken spielt, sondern „eine der interessantesten Figuren der deutschen Geschichte“. „Wir haben gecastet und gecastet und er ist eindeutig die beste Besetzung“, lobte ihn Produzent Wiedemann. Zwei Monate bereitete sich der Mime vor, studierte Reden und Filme und futterte nach Herzenslust. Jetzt hoffe er, dass er dem bayerischen Übervater soweit gerecht wird, „dass der auf seiner Wolke sitzt und sagt: passt scho!“ Gertenschlank und strahlend in einem goldenen Dirndl zeigte sich dagegen seine Frau Vera Klein – und das neun Monate nach der Geburt der zweiten gemeinsamen Tochter. Zum Tegernsee fahren sie selten, gaben sie zu. „Mit zwei kleinen Kindern ist das zu weit. Und weil viele Münchner so denken wie wir, hat sich eben das Bräuhaus gedacht, wenn die Münchner nicht zu mir kommen, dann kommt das Tegernseer Tal eben nach München“, witzelte Fulton-Smith.

Dem Tegernsee-Gefühl spürten außerdem nach: Maler Wolfgang Prinz, Ex-Gewichtheber-Ass Manfred Nerlinger und Monika Breitfellner (inzwischen ganz offiziell die Frau an seiner Seite, obwohl er noch verheiratet ist), Moderatorin Tina Kaiser, Komponist Harold Faltermeyer und sein Bruder Ralf (Wirt des Restaurants Opatia); Schauspielerin Elisabeth Lanz, Paulaner-Geschäftsführer Andreas Steinfatt und viele mehr.

Susanne Sasse

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