Paar nach Rückkehr aus Syrien verhaftet

Terror-Verdacht: Was planten zwei Münchner Salafisten?

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Die beiden Münchner wurden in Syrien vermutlich von der IS ausgebildet.

München/ Villach - Sie waren schon lange im Visier des Verfassungsschutzes: Die Polizei hat zwei mutmaßliche Salafisten, die in München wohnten, nach ihrer Rückkehr aus Syrien festgenommen. Gegen das Ehepaar besteht ein schwerer Verdacht.

Die Polizei ermittelt seit August gegen einen 20-jährigen, türkisch-stämmigen Deutschen und eine 33-jährige, irakisch-stämmige Deutsche. Die beiden waren nach islamischen Recht verheiratet. Wie die Polizei mitteilt, sollen sie eine "schwere staatsgefährdende Gewalttat" vorbereitet haben. Die beiden sollen im August nach Syrien ausgereist sein und sich dort dem bewaffneten Kampf jihadistischer Gruppierungen angeschlossen zu haben. Bemerkenswert: Die Frau hat sogar ihren achtjährigen Sohn mit in die Krisenregion genommen.

Wie die österreichische Kronenzeitung berichtet, geht der Geheimdienst davon aus, dass die beiden einen Auftrag hatten. "Die IS bildet niemanden zum Spaß an den Waffen aus", heißt es. Offenbar hatten die beiden Terror-Verdächtigen auch noch 4000 Euro Bargeld im Gepäck. Ein weiteres Indiz, dass es keine heimatlichen Gefühle waren, die sie nach Bayern zurückbrachten.

Die Reise hatte jedoch ein abruptes Ende: Als klar wurde, dass die Drei wieder nach Deutschland zurückkehren wollten, hat die Münchner Staatsanwaltschaft einen Haftbefehl erwirkt. Die Polizei hat sie am Samstag in einem Reisezug in Österreich verhaftet.

kg

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