Streit um Entwürfe

1270 Wohnungen auf dem Ex-Siemens-Areal

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Das ehemalige Siemens-Areal.

München - Es gibt auch Fortschritte beim Wohnungsbau: In Obersendling wird die Planung des „Campus Süd“ konkret. Das alte Siemens-Areal entwickelt sich zum nächsten Viertel mit fast 1300 Wohnungen.

Das Hochhaus bleibt mit 270 Wohnungen erhalten. Drumherum werden 1000 neu gebaut. Nach einem städtebaulichen Planungswettbewerb liegen die Ergebnisse vor: Die Jury hat fünf von 22 Entwürfen in die Endauswahl aufgenommen. Die Architekten stammen aus München, Berlin, Amsterdam und Frankfurt.

Die Auswahl sorgt für Streit. Der Fraktionsvize der Rathaus-CSU, Michael Kuffer, ist verärgert, weil gegen den Willen der Nachbarn auch Wohntürme ins Finale kommen: „Wie ein Entwurf neun weitere 13-stöckige Hochpunkte vorsehen kann, ist mir vollkommen schleierhaft!“ Das widerspreche allen Ergebnissen der Bürgerbeteiligung. Stadtbaurätin Elisabeth Merk lobte die „Vielfalt der erarbeiteten Planungsansätze.“ Bebaut wird das Quartier von den Investoren Patrizia und Hubert Haupt Immobilien.

Die Beiträge sind bis 2. März ausgestellt in der Hofmannstraße 63 (Mo. bis Fr. 15-19 Uhr, Sa. und So. 10-17 Uhr). Mit den Bürgern diskutiert werden die Entwürfe am 2. März um 18.30 Uhr.

dac

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