In Forstenried

„Angriff“ auf Schülerin: Überraschende Wende

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Im Bereich der Kreuzung Maxhofstraße/Graubündener Straße/Schweizer Platz gab die Schülerin vor, überfallen worden zu sein.

Ende September wurde eine Schülerin (13) auf dem Heimweg von der Schule von einem Unbekannten angegriffen. Die Ermittlungen der Kripo führten zu einem schockierenden Ergebnis.

München - Am 25. September befand sich eine 13-jährige Schülerin aus München auf dem Nachhauseweg von der Schule. Im Bereich Maxhofstraße/Graubündener Straße/Schweizer Platz soll sie von einem Unbekannten angegriffen worden sein. Dabei soll der Mann sie von hinten festgehalten, in den Hals gebissen und mit den Fingernägeln die Wangen zerkratzt haben.

Nach umfangreichen Ermittlungen des zuständigen Kriminalkommissariats 15, in Zusammenarbeit mit den Jugendbeamten der örtlichen Polizeiinspektion 29 (Forstenried), stellte sich jedoch heraus, dass der Vorfall nur erfunden war. Das Mädchen wollte durch ihre Lüge ein „zu spätes Nachhausekommen“ und ihre „Rötungen am Hals“ den Eltern gegenüber rechtfertigen.

Die Schülerin wurde wegen des Vortäuschens einer Straftat angezeigt. Aufgrund ihres Alters ist sie jedoch noch strafunmündig. Nach deutschem Strafrecht können Kinder unter 14 Jahren in der Regel nicht für ein Verbrechen bestraft werden.

tf

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