Die kleinen Stars von Hellabrunn

Video: Eisbär-Babys blinzeln sich in die Welt

München - Sie sind erst einen Monat alt, aber schon die unangefochtene Attraktion von Hellabrunn. Jetzt blinzeln sich die Eisbär-Babys langsam in die Welt: Sie öffnen die Augen.

Wenn Eisbären auf die Welt kommen, können sie nicht sehen. Es dauert ein paar Wochen, bis sie zum ersten Mal die Augen öffnen. Die Eisbär-Zwillinge aus Hellabrunn, die noch keinen Namen haben und bei denen auch das Geschlecht noch nicht zu erkennen ist, erblicken jetzt ganz langsam das Licht der Welt.

Seit ihrem Geburtstag am 9. Dezember liegen sie meist eng zusammen gekuschelt im Fell von Mama Giovanna. Doch so langsam aber sicher erkunden die beiden Babys ihre gemütliche Drei-Zimmer-Wohnung im Tierpark: Sie besteht aus zwei Wurfboxen und einer Spielbox. Auf ihren kleinen Pfötchen halten können sie sich zwar noch nicht, aber zumindest mit den Augen können sie nun jeden Tag allerhand Neues entdecken.

„Es ist wirklich eine Freude, die Entwicklung unserer Eisbär-Zwillinge auf den Videoaufzeichnungen mitverfolgen zu können", sagt Kuratorin und Biologin Beatrix Köhler auf der Internetseit des Zoos. "Ihre Mama Giovanna verhält sich nach wie vor routiniert und vorbildlich. Die Kleinen werden Tag für Tag aktiver, kräftiger und größer, ein Beweis dafür, dass alles bestens läuft.“

Die kritische erste Zeit haben die Münchner Eisbärenbabys nun gut überstanden - als besonders gefährlich gelten die ersten zehn Tag. Die Sterblichkeitsrate liegt dann bei 70 Prozent. Mittlerweile sind die Zwillinge fünf Wochen alt.

mm

Rubriklistenbild: © Tierpark Hellabrunn

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