Auch sie faulenzen

Eistorte gegen Hitze: So kühlen sich die Tiere in Hellabrunn ab

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Ob die wohl langt für alle drei?

München - Momentan schwitzt München - doch den Tieren in Hellabrunn kann die Hitezwelle nicht viel anhaben. Sie wissen genau, wie sie sich abkühlen können.

Eistorte mit Obst (Melone, Äpfel), Karotten, Makrelen und Datteln - und Sahen obendrauf.

Neugierig nähern sich die Eisbären Giovanna, Nela und Nobby dem gefrorenen Leckerbissen und probieren ihn vorsichtig. Am bislang heißesten Tag des Jahres haben sie von ihren Tierpflegern eine ganz besondere Delikatesse bekommen: eine große Eistorte mit leckerem Obst (Melone, Äpfel), Karotten, Makrelen und Datteln vorbereitet und Sahne obendrauf. Auch die Sibirischen Tiger Ahimsa und Jegor sowie die Braunbärin Olga dürfen sich über gefrorene Überraschungstorten freuen.

Eistorte, Schatten, Wasser: Die perfekte Kombi gegen die Hitze.

Jede Tierart verhält sich bei heißen Temperaturen anders, wie der Tierpark Hellabrunn mitteilt: Viele schalten einen Gang herunter und faulenzen im Schatten – ganz so wie wir Menschen. Hellabrunns Nashörner und Waldbisons etwa stellen sich gerne mit den Füßen ins Wasser, das ihre Anlagen umgibt. Die Asiatischen Elefanten lieben es, bei hohen Temperaturen zu baden. Also sind sie uns da auch gar nicht so unähnlich. Wahlweise lassen sich die Elefanten auch gerne von ihren Tierpflegern mit dem Wasserschlauch abspritzen. Andere Tiere, wie etwa die Sibirischen Tiger, sind nur morgens aktiv. Den Rest des Tages dösen sie im Schatten - was viele Menschen sicherlich auch gerne machen würden.

Zoodirektor Rasem Baban sagt: "Natürlich macht es einen Unterschied, ob Tiere aus den Tropen oder der Antarktis kommen. Afrikanische und asiatische Tiere haben keine Probleme mit der Hitze. Sie genießen die Wärme sichtlich, so wie zum Beispiel unsere Erdmännchen, die besonders gerne sonnenbaden."

Ein bisschen wie das Monster von Loch Ness: Ein Elefant kühlt sich ab.

Es gibt aber auch andere Tiere, die es nicht so heiß mögen und Rückzugsmöglichkeiten brauchen. "Bei unseren Polartieren sorgen wir dafür, dass es in den Anlagen kühl bleibt: Bei den Königs-, Esels- und Felsenpinguinen zum Beispiel ist es mit Null Grad immer konstant kalt", sagt der Zoodirektor. "Die Eisbären können sich in etwa 12 Grad kaltem Wasser, das gespeist ist aus Grundwasserbrunnen, erfrischen und finden viel schattige Plätze auf ihren großen Anlagen.“

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