Nach anfänglicher Schwächung

Endlich draußen: Hellabrunner Nashornbaby erkundet Freigehege

Endlich draußen: Das Nashornbaby im Tierpark Hellabrunn erkundet am Mittwoch die Außenanlage. Die Bilder
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München - Eigentlich hätte das Hellabrunner Nashornbaby schon letzten Donnerstag raus gedurft. Doch dann ging es ihm nicht so gut. Am Mittwoch dann war es so weit: Zum ersten Mal erkundete es gemeinsam mit Mama Rapti die Außenanlage. Jetzt fehlt nur noch der Name - Merkur-Leser aufgepasst!

"Weltjahrespremiere" im Münchner Tierpark Hellabrunn: Am Mittwoch konnte endlich das Panzernashornbaby mit seiner Mutter Rapti in die Außenanlage des Nashornhauses gelassen und so der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Jetzt, heißt es beim Tierpark Hellabrunn, "können die Münchner das bisher einzige 2015 in Menschenhand geborene Panzernashorn-Jungtier weltweit besuchen." Um es zu sehen, muss man allerdings Glück haben: Laut Tierpark können Mutter und Kind zwischen Nashornhaus und Freianlage nach Belieben wechseln.

"Er ist einer der letzten seiner Art, doch diese Bedeutung ist dem kleinen Nashornbullen – zum Glück – nicht bewusst. Er rennt und tollt ausgelassen über die Außenanlage, genießt die Sonne und versucht Nashorn-Mama Rapti mit kleinen Schubsereien und Remplern zum Spielen zu bewegen." Wie bei kleinen Nashornkindern üblich, folgen auf diese Sturm- und Drangphasen immer auch wieder ruhige Momente, in denen sich das kleine Nashorn hinlege und ausruhe, schrieb der Tierpark in einer Pressemitteilung. Seine Mutter Rapti, heißt es beim Tierpark, kümmere sich sehr fürsorglich und geduldig um ihn. So könne er sehr regelmäßig bei ihr trinken und bekomme viel Körperkontakt. Vater Niko, der auch in Hellabrunn lebt, habe er noch nicht kennengelernt.  

Am 31. August ist der noch namenlose Jungbulle morgens um 09:01 Uhr zur Welt gekommenDrei Tage nach der Geburt hatte das Nashornbaby plötzlich einen geschwächten Eindruck gemacht. Deshalb, heißt es beim Tierpark, hätten sich Tierärzte, Kuratoren und die Tierparkleitung kurzfristig dazu entschlossen, Mutter und Kind noch länger hinter den Kulissen zu belassen und mit einer intensiven Behandlung zu beginnen. Seitdem sei das Neugeborene rund um die Uhr von den Tierpflegern überwacht und mehrmals täglich von den Tierpark-Veterinären untersucht und behandelt worden.

Das Jungtier sei sehr schnell wieder auf die Beine gekommen. Deshalb wurde am Wochenende Entwarnung gegeben. Die Ursache für die Infektion sei vermutlich der versehentlich durch Rapti abgerissene Nabelschnurrest des Jungtiers gewesen. 

Jetzt haben Tierpark-Besucher die Möglichkeit, Namensvorschläge für das Jungtier abzugeben. Einzige Bedingung: Der Name muss mit dem Buchstaben „P“ beginnen, da alle 2015 im Tierpark Hellabrunn zur Welt gekommenen Tiere diesen Anfangsbuchstaben haben. Außerdem wünscht sich der Tierpark einen Bezug des Namens zu Raptis Herkunftsland Nepal. Die Namen werden von der Redaktion des Münchner Merkur gesammelt und den Lesern zur Wahl gestellt. Dann hat das Nashornbaby endlich einen Namen. 

Weltweit leben laut Tierpark-Direktor Rasem Baban nur noch knapp 3.000 Panzernashörner, davon etwas mehr als 200 in menschlicher Obhut. „Der Nashorn-Bulle ist für das weltweite Erhaltungszuchtprogramm von sehr großer Bedeutung." „Er wird in seinem Leben hoffentlich sehr viele Kinder haben“, so Baban weiter. Neben dem Lebensraumverlust werde den Nashörnern vor allem die Jagd auf ihr Horn zum Verhängnis. Ihr Nasenhorn sei in der traditionellen asiatischen Medizin hochgeschätzt, habe aber nachweislich keinen medizinischen Nutzen, da es größtenteils aus Keratin bestehe, genau wie menschliche Fingernägel. 

kf

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