Feuerwehr konnte nicht mehr helfen

Frau verbrennt in ihrem eigenen Bett 

Am frühen Dienstagmorgen wurde die Feuerwehr zu einem Einsatz in der Becker-Gundahl-Straße gerufen. Die Hilfe kam für eine 65-Jährige leider zu spät.

München - Ein Zimmerbrand in Solln hat in den frühen Morgenstunden nach Angaben der Feuerwehr ein Todesopfer gefordert. Eine 65-jährige bettlägrige Bewohnerin hatte den Hausnotruf der Johanniter betätigt. Da im Hintergrund ein ausgelöster Rauchmelder piepte, rief der Disponent mit einem weiteren Notruf die Feuerwehr. 

Bei Eintreffen der Feuerwehr wurde diese von einem Bewohner des vierstöckigen Gebäudes, der den Brandgeruch wahrgenommen hatte und ebenfalls einen Notruf absetzte, hereingelassen. 

Den Einsatzkräften der Feuerwache Sendling bestätigte sich bereits im Treppenhaus der Brandgeruch, sie forderten daraufhin weitere Kräfte nach. Die Männer öffneten umgehend die Wohnungstür im ersten Obergeschoss und gingen mit schwerem Atemschutz und einem C-Rohr in die Wohnung. Der Atemschutztrupp fand ein brennendes Pflegebett vor und löschte es ab. Die im Bett liegende Bewohnerin war bereits verstorben.

In deren Wohnung entstand nach Angaben der Polizei ein Ruß- und Rauchschaden in Höhe von geschätzt 15.000 Euro. Diese hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Das war bereits der zweite Todesfall durch Feuer diese Woche in München. Am Sonntag war eine Frau bei einem Brand in einem Mehrfamilienhaus in der Schellingstraße ums Leben gekommen.

Im niederbayerischen Wallersdorf verlor eine 82-Jährige in der Nacht bei einem Hausbrand ihr Leben.

Rubriklistenbild: © picture-alliance / dpa/dpaweb

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