Schuldfrage war eigentlich geklärt

Fischsterben im Mühlbach: Tierpark widerspricht der Polizei

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Das Fischesterben im Auer Mühlbach ist dem Tierpark ein Rätsel.

München - Für den Tod von 1000 Fischen im Auer Mühlbach soll der Tierpark Hellabrunn Schuld sein. Doch dieser widerspricht nun der Darstellung der Polizei.

Wer trägt die Schuld am Tod von 1000 Fischen im Auer Mühlbach? Die Polizei gab am Montag Vormittag den Stand ihrer Ermittlungen bekannt. Die Behörde ist sich sicher: Der Tierpark Hellabrunn hatte - wenn auch unabsichtlich - chemisches Reinigungsmittel in das Gewässer geleitet. Ein nicht funktionierendes Pumpenventil soll ausschlaggebend gewesen sein.

Dieser Darstellung widerspricht der Tierpark nun allerdings. In einer Erklärung wurde bekanntgegeben, dass aus der Sicht von Hellabrunn die Ermittlungen ein vollkommen anderes Ergebnis nahelegen würden. Am 8. Oktober habe man zusammen mit der Polizei einen Farbmitteltest in den Becken durchgeführt. Jedoch sei bei diesem Test keinerlei markiertes Wasser in den Auer Mühlbach gelangt.

Aus der Sicht des Tierparks ein eindeutiges Indiz dafür, "dass selbst bei Ausfall einer technischen Komponente bei der Beckensäuberung keine Reinigungslauge in den Auer Mühlbach gelangt ist, die die Ursache für das Fischsterben darstellen könnte. "

Für die 1000 toten Fische hat der Tierpark allerdings auch keine Erklärung parat. Allerdings: In den Tagen nach dem Fischsterben wurden die am Mühlbach lebenden Tiere, wie Flamingos, verschiedene Wasservögel und Futterfische intensiv von Tiermedizinern des Tierparks beobachtet. "Es sind aber bis heute keinerlei Auffälligkeiten festgestellt worden. "

Grundsätzlich stehe der Auer Mühlbach aber aufgrund der vielen empfindlichen Tiere unter ständiger Beobachtung.

pm/bix

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