Seitenarm des Auer Mühlbachs

Giftgrün! Sorge um  Aubach nach Farbanschlag

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Giftgrün: Der Aubach bei der Brudermühlbrücke.

München - Am Neujahrstag liegt eine dicke Schneedecke über den Isarauen. Aber 100 Meter südlich der Brudermühlbrücke am Aubach, einem Seitenarm des Auer Mühlbachs, wird’s plötzlich kunterbunt.

Das Bachwasser ist unnatürlich giftgrün, fast neonfarben. Die Spaziergänger fragen sich: Was ist denn hier passiert?

Das Wasser erinnert an den Juli 2011: Da sprudelte aus mehreren Münchner Brunnen grünes und pinkes Nass (tz berichtete). Damals hatten Spaßvögel fluoreszierende Farben ins Wasser geschüttet. Die Stadtwerke mussten alle Brunnen trockenlegen und die Steine per Hochdruckreiniger säubern. Die Stadt stellte Strafanzeige gegen Unbekannt. Später gab es ein anonymes „Bekenner“-Video.

Im Falle des Aubachs verflüchtigte sich das Grün im langsam fließenden Gewässer relativ schnell. Dennoch waren einige Spaziergänger besorgt, dass die Natur dadurch geschädigt würde. Das Gesundheitsreferat der Stadt konnte sich über die Feiertage nicht darum kümmern. Bleibt zu hoffen, dass es sich – wie in ähnlichen Fällen weltweit – bei den fluoreszierenden Stoffen lediglich um Lebensmittelfarbe handelt …

nba

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