Von Herbstdepression keine Spur

Goldener Herbst im Tierpark Hellabrunn

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Die Sibirischen Tiger Ahimsa und Jegor lieben es, im raschelnden Herbstlaub zu toben.
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Ein Pfau stolziert umher. Vor den herbstlichen Tönen leuchtet er besonders schön.
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Auch die sehr selten in Zoos anzutreffenden Flinkwallabys, eine Känguruart aus Nord- und Ostaustralien, genießen ihren sonnigen Liegeplatz zwischen den goldbraun leuchtenden Blättern.
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Den Humboldtpinguinen ist das Bad selbstverständlich auch im Herbst nicht zu kalt.
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Die eleganten Mhorrgazellen scheinen die angenehmen Temperaturen zu nutzen, um den Besucher besondere Showeinlagen zu bieten. So kann man sie dabei beobachten, wie die Gazellen über ihre Anlage stolzieren.

München - Tiger toben im Herbstlaub, Kängurus sonnen sich in den letzten warmen Strahlen - dazu jede Menge Nachwuchs: Im Tierpark Hellabrunn ist auch im Herbst viel geboten.

Laut Tierpark gibt es aktuell viel zu sehen - von Herbstdepression ist in der Tierwelt keine Spur:

„Für Besucher ist der Herbst eine sehr spannende Zeit, um heimische und exotische Tiere im Tierpark zu beobachten. Die bunte Laubfärbung trägt dann noch ihren Teil dazu bei, Hellabrunn von einer ganz anderen Seite zu erleben“, erklärt Hellabrunns Direktor Rasem Baban. „Wenn dann noch so fantastisches Wetter ist wie aktuell, steht einem goldenen Herbstspaziergang im Tierpark nichts mehr im Weg.“

So lieben es die Sibirischen Tiger Ahimsa und Jegor, das Panzernashorn-Baby Puri und der Yak-Nachwuchs Pedro laut Tierpark, im raschelnden Herbstlaub zu toben. 

Viele Tiere genießen die letzten warmen Sonnenstrahlen und suchen sich dafür exponierte Sonnenplätze in ihren Anlagen. Zum Beispiel die Klammeraffen aber auch die Orang-Utans sind dabei sehr gut zu beobachten, aber auch die sehr selten in Zoos anzutreffenden Flinkwallabys, eine Känguruart aus Nord- und Ostaustralien.

Showeinlagen und Nachwuchs zwischen goldenen Blättern

Andere Tiere, wie Elefanten und die eleganten Mhorrgazellen, scheinen die angenehmen Temperaturen zu nutzen, um den Besucher besondere Showeinlagen zu bieten. So kann man beobachten, wie die Elefanten sich in ihr Badebecken stürzen oder die Gazellen über ihre Anlage stolzieren. 

Außerdem gab es Nachzügler bei den Tiergeburten: Drei kleine Wasserschweine sind laut Tierpark vor einigen Tagen zur Welt gekommen. Die größten Nagetiere der Welt stammen aus den tropischen und subtropischen Regionen Südamerikas. Die herbstlichen Temperaturen sind für die Jungtiere damit zu kühl. Deshalb sind sie jetzt gemeinsam mit ihrer Mutter im zur Südamerika-Anlage gehörenden Warmhaus untergebracht. Sie können hier, nur durch eine Glasscheibe von den Besuchern getrennt, beim Rumtollen beobachtet werden. Auch bei den asiatischen Nilgauantilopen sind im September gleich drei Jungtiere auf die Welt gekommen, die nun bei ihrem Spielen und Toben für einen farbigen Konfettiregen aus buntem Laub sorgen. 

Vorbereitung auf die kalte Jahreszeit: Winterfell und Winterschlaf

Für Waldbisons, Elche und Wölfe dagegen kann es gar nicht schnell genug Winter werden. Diese Tiere legen sich gerade einen Wintermantel aus dickem Fell an. Bei den Elchen ist aktuell auch noch Brunftzeit. Deshalb ist der Elchbulle ist mit einem stattlichen Geweih auf der Anlage zu beobachten. 

Den Jahreszeitenwechsel kann man neben den bunten Bäumen auch deutlich an der Fellfärbung bei den Polarfüchsen erkennen. Das dunkle Fell wechselt nun zum schneeweißen Winterkleid. 

In Hellabrunn leben auch Tiere, die Winterruhe oder Winterschlaf halten: Braunbärin Olga, die Murmeltiere und die Präriehunde auf der Amerika-Anlage suchen sich langsam ein kuscheliges Winterquartier, um dort die kalte Jahreszeit zu verbringen. 

Winter-Öffnungszeiten in Hellabrunn 26.Oktober 2015 – 18. März 2016, täglich 9-17 Uhr

mm/tz

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