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Gespräche über Großmarkt-Plan: So soll die neue Halle aussehen

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Von: Marc Kniepkamp

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So soll die mehrstöckige Großmarkthalle aussehen. © Visualisierung: UGM, agn/MPRD

Neuer Schwung in der Diskussion um den Neubau des Großmarkts: Ein mehrstöckiges Gebäude am Südrand des Geländes ist in Planung.

München - Vor der Sommerpause hatte der Stadtrat das Kommunalreferat beauftragt, das Konzept des Umschlagszentrums Großmarkt München (UGM) zu prüfen. „Es gibt einen regelmäßigen Austausch mit der Politik und der Verwaltung, die dem Vorhaben weiterhin sehr positiv gegenüberstehen“, sagt jetzt Christa Heidingsfelder von der UGM. Das Ziel: Noch heuer soll der Stadtrat mit einer Entscheidung für das Projekt Planungssicherheit schaffen. 

Der Hallenvermieter UGM plant, alle Handels- und Lagerflächen, die bisher auf dem gesamten Areal verteilt sind, in einer mehrstöckigen Halle am Südrand des Geländes zu bündeln. 250 Meter lang und 170 Meter breit soll diese Halle gegenüber vom Heizkraftwerk Süd werden. Durch diese kompakte Lösung würden 14 Hektar auf dem Areal frei, die von der Stadt anderweitig genutzt werden könnten. So wäre etwa Platz für 1500 Wohnungen und ein neues Stadtviertel. 

In den kommenden Tagen beginnen laut Heidingsfelder die Vorgespräche zu grundstücksrechtlichen Verhandlungen – eine wesentliche Voraussetzung für den Neubau. „Wir gehen davon aus, dass diese Gespräche kurzfristig in ein konkretes Verhandlungsstadium münden, um zügig den Beginn der detaillierten Planungsgrund­lagen des neuen Großmarktkomplexes zu ermöglichen“, so Heidingsfelder. Die Dringlichkeit eines Neubaus habe zuletzt die Sperrung des Kellers in der alten Großmarkthalle gezeigt.

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