Bereits sieben Fälle gemeldet

Hakenkreuz-Schmierer machen selbst vor Kita nicht Halt

Fast sechs Monate treiben Hakenkreuz-Vandalen ihr Unwesen in München. Obersendling und Forstenried wurden bereits Schauplatz der politisch motivierten Schmierereien. Im jüngsten Fall machten die Täter nicht einmal vor einer Kita halt. 

Obersendling - Einen unglaublichen Vandalismus-Marathon meldet die Polizei München. Demnach gab es innerhalb der letzten sechs Monate sieben Sachbeschädigungen durch Hakenkreuz-Schmierereien. 

Bereits im Januar wurde ein Mülltonnenhäuschen in der Rohrauerstraße beschmiert. In der Baseler- und in der Züricher Straße wurden dann zwischen dem 30. April und dem 1. Mai Glascontainer und Hausfassaden Opfer der Vandalen. Weitere Attacken trafen die Mülltonnen und die Böden in der Bernerstraße, der Schaffhausener- und der Kemptener Straße

Wilder Hakenkreuz-Vandalismus trifft sogar Kindertagesstätte

Im jüngsten Fall schreckten die Hakenkreuz-Schmierer noch nicht einmal vor einer Kindertagesstätte zurück. Zwischen Donnerstag, dem 14. Juni 2018, und dem darauffolgenden Freitag kletterten die Täter über den Metallzaun der Einrichtung und gelangten so in den Garten. Dort fanden sich ebenfalls zahlreiche Schmierereien und Sigrunen. 

Die Polizei bittet nun Zeugen, sich mit dem Polizeipräsidium München unter Tel.: 089/2910-0 in Verbindung zu setzen. 

Die besten und wichtigsten Geschichten aus diesem Teil Münchens posten wir auch auf der Facebook-Seite „Sendling - Mein Viertel“.

jl

Rubriklistenbild: © dpa / Daniel Karmann (Archivbild)

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