Polizei untersucht Unfallhergang

Bauarbeiter stürzt in meterhohen Tank: Als Retter zu ihm hinabsteigen, wird es kompliziert 

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Eine aufwändigere Rettung beschäftigte die Höhenrettungsgruppe der Feuerwehr München am Montagmorgen. Ein Bauarbeiter war in einen Tank gestürzt.

München - Am Morgen begann ein 45-jähriger Arbeiter seine Tätigkeit auf einer Baustelle an der Konrad-Celtis-Straße im Löschwasserbehälter einer Sprinkleranlage. In dem drei Meter hohen Tank war er gerade mit Schleifarbeiten beschäftigt, als er unvermittelt von der Leiter auf den Tankboden fiel und sich dabei verletzte. 

Da er aus eigener Kraft den Tank nicht mehr verlassen konnte, rief er um Hilfe. Seine Kollegen alarmierten die Feuerwehr und den Notarzt. Die Einsatzkräfte konnten problemlos durch die knapp eineinhalb Meter große Revisionsklappe zu dem Verletzten hinabsteigen und ihn versorgen. 

So kompliziert verlief die Rettung

Die Rettung aus dem Behälter stellte sich aber als schwieriger heraus, da der Arbeiter aufgrund seines Verletzungsmusters gerade liegenbleiben musste. Die Höhenrettungsgruppe retteten den Patienten daher, auf der Schleifkorbtrage, in leichter Schräglage aus dem Behälter. 

Das Notarztteam übernahm die weitere Versorgung und den Transport in einen Münchner Schockraum. Der Unfallhergang wird durch die Polizei untersucht.

mm/tz

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