Anfrage im BA

Hellabrunn-Abwässer: Grüne fordern Aufklärung

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tausende Fische waren Anfang August im Auer Mühlbach verendet.

München - Nach dem Verenden Tausender Fische im Auer Mühlbach im August steht ein abschließendes Untersuchungs-Ergebnis noch aus. Ob auf den Tierpark ein Verfahren wegen fahrlässiger Gewässerverunreinigung zukommt, ist noch unklar.

Auf Anfrage bei der Staatsanwaltschaft hieß es gestern, die Ermittlungen seien noch nicht vollständig abgeschlossen.

Wie berichtet, ging die Münchner Polizei davon aus, dass ein technischer Defekt im Tierpark Hellabrunn das massive Fischsterben am 4. August ausgelöst hat. Der Tierpark widersprach; die Vorwürfe der Polizei seien „unbegründet“.

Im Bezirksausschuss Au-Haidhausen fordern die Grünen jetzt Informationen darüber, welche Werte in den diversen Abschnitten des Auer Mühlbachs nach dem Vorfall gemessen wurden. In der BA-Sitzung am Mittwoch stellte die Fraktion eine entsprechende Anfrage.

Eine Rolle spielt dabei aus Sicht der Lokalpolitiker die Genehmigung, derzufolge Wasser in den Auer Mühlbach geleitet werden darf. „Mit welcher Begründung wird dem Tierpark erlaubt, zwei Drittel des Wassers bei der Reinigung des Polarbeckens in den teils durch den Tierpark fließenden Auer Mühlbach abzuleiten?“, wollen die Grünen wissen. Und warum nur das letzte Drittel des Beckeninhalts über die Kanalisation entsorgt werden müsse.  

ah

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