Böller arge Belastung für Tiere

Hellabrunn bittet: An Silvester nicht am Tierpark knallen!

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Der Münchner Tierpark Hellabrunn appelliert zu Silvester 2017: Bitte nicht bei unserem Tierpark böllern!

Der Münchner Tierpark Hellabrunn appelliert zu Silvester 2017: Bitte nicht bei unserem Tierpark böllern!

Nicht nur für Hund und Katze, sondern auch für die Bewohner des Münchner Tierparks Hellabrunn ist die Silvesterknallerei eine arge Belastung. Zum Jahreswechsel greift dort deshalb ein spezielles Programm: Die Tiere verbringen den Jahreswechsel, soweit möglich, in Ställen, die schallgeschützter sind als die größeren Gehege. Bereits ab Mittag werden die Tiere ins Innere gebracht, der Zoo schließt zu Silvester deshalb schon um 16 Uhr.

An Silvester 2017: Tiere werden ins Innere gebracht

„Viele Tiere haben ein weitaus feineres Gehör als Menschen“, sagt Tierpark-Sprecherin Julia Hoffmann. Etwa der tibetische Kiang, ein Wildesel. Auch die Flamingos müssen ins Haus. Denn sie reagieren sehr stark auf die Lichtreflexe des Feuerwerks. Für sogenannte Fluchttiere wie Antilopen, Giraffen und Gazellen ist der Rauch von Böllern und Raketen zudem ein großes Problem. „Sie halten ihn für Warnzeichen eines Brandes und wollen einfach nur weg“, so Hoffmann.

Der Tierpark appelliert deshalb, beim Feiern freiwillig großen Abstand zu Hellabrunn zu halten.

Lesen Sie auch diesen Artikel vom 1. Januar 2020: Silvester-Tragödie: Affenhaus im Zoo Krefeld brennt nieder - alle Tiere tot

Albert Meisl

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