Kopf hoch!

Hellabrunn: Dem kleinen Nashorn geht’s wieder besser

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Große Sorge um Raptis Baby: Eine Infektion hat das kleine Kerlchen geschwächt — doch die Arznei scheint zu wirken.

München - Das wird schon wieder, kleines Kerlchen! Die Zeichen stehen gut, dass das noch namenlose Nashorn-Baby aus dem Tierpark Hella­brunn auf dem Weg der Besserung ist.

Das war passiert: Am vergangenen Montag erblickte das Bübchen von Nashorn-Mama Rapti das Licht der Welt – ein fideler Wonneproppen mit satten 60 Kilo! Doch im Laufe der Tage verschlechterte sich der Gesundheitszustand des jungen Bullen. Der Zoo ließ am Donnerstag die sorgenvolle Nachricht verkünden: Rapti und ihr Kind dürfen nicht das Freigehege betreten, da der Kleine krank ist und Antibiotika nehmen muss. Enttäuschung und Angst bei den Münchnern, die nur zu gerne das drollig ausschauende Nashorn hätten sehen wollen. Doch, eh klar, die Gesundheit geht vor …

Am Freitag dann Aufatmen bei Tierärzten und -pflegern: Das Jungtier hat regelmäßig bei seiner Mama Milch getrunken, berichtet die Nachtwache. Die ganze Nacht war der Kleine professionell kontrolliert worden. Bereits Freitagmorgen hatte sich die Körpertemperatur wieder normalisiert, und der Bulle wirkte deutlich stabiler als am Tag zuvor.

Zur Beruhigung: „Panzernashorn-Jungtiere sind in den ersten Tagen sehr empfindlich gegenüber Infektionen“, erklärte Christine Gohl, leitende Tierärztin in Hellabrunn. Gohls Diagnose: „Die Infektion könnte von dem Bauchnabel stammen, den Rapti versehentlich abgerissen hatte.“

Weiterhin wird der Nachwuchs nun mit Vitaminen und Medikamenten behandelt. Solange muss sich das Baby aber ausruhen und von der Mama im Haus gepflegt werden. Kleines Nashorn, werde bitte wieder gesund!

lay

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