Baby muss freigesägt werden

Kind stülpt sich WC-Sitz über den Kopf - Feuerwehr hilft

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Befreiungsaktion: Die Feuerwehrmänner sägen das Baby vorsichtig frei.

Zwickmühle WC-Sitz: Wie das zweijährige Mädchen seinen Kopf da reinbekommen hat, ist nicht klar. Die Münchner Feuerwehrler hatten es mit einer besonderen Rettungsaktion zu tun.

München -Mamaaaaaaaa! Das blöde Ding will nicht mehr runter! Das hatte sich die kleine Lia (2, Name von der Redaktion geändert) ganz anders vorgestellt: Am zweiten Weihnachtsfeiertag hatte sich das kleine Mädchen in einem unbeobachteten Moment einen Kinder-WC-Sitz über ihren süßen Kopf gestülpt. Tja, und da saß er dann leider fest... 

Ziehen half nichts. Eincremen half nichts. Was ihre Mama auch versuchte: Lias Kopf war in dem Toiletten-Sitz gefangen - trotz der Unterstützung einer Bekannten. Und die Sorgen wuchsen an Weihnachten! 

In ihrer Not packten die beiden Frauen das kleine Mädel dann ein und gingen zur nächsten Feuerwache in die Aidenbachstraße nach Obersendling. Dort bekamen sie endlich Hilfe: Mitarbeiter der Feuerwehr sahen sich den weihnachtlichen Zwischenfall genau an und bearbeiteten den Toilettendeckel schließlich mit dem Sägeblatt einer Handsäge - während die Mama die Augen ganz fest zudrückte. 

WC-Sitz um Hals von Kleinkind: Wenige Minuten bis zur Befreiung

Aber keine Sorge: Ganz vorsichtig schnitten die Feuerwehrler den Sitz auseinander - echte Maßarbeit von Profis, während die Mama ihre Tochter fest im Arm hielt. Für die kleine Lia war das natürlich kein Spaß so wie in den Tagen zuvor am Weihnachtsfest. Den pinken Sitz am Hals und die Augen ganz verweint, hielt sie aber tapfer durch. Und der Erfahrung der Einsatzkräfte konnte die Mama schließlich vollauf vertrauen, während sie ihre kleine Tochter liebevoll beruhigte. 

Nach wenigen Minuten war die beengende Situation dann auch schon wieder gelöst - und die kleine Lia endlich befreit. Die Frauen und das Mädchen konnten anschließend wieder nach Hause gehen. „Wir sind froh, dass wir helfen konnten“, sagt Florian Conrad, Sprecher der Berufsfeuerwehr München.   Und fügt an: „Auch in anderen Fällen schicken wir natürlich niemand weg, der unsere Hilfe braucht.“ 

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