Unglück in Thalkirchen

Kletterunfall: Münchner  (39) reißt sich beinahe drei Finger ab

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Nach eigenen Angaben ist das Kletter- und Boulderzentrum in Thalkirchen derzeit die größte Kletteranlage der Welt.

München - Beim Klettern in der Kletterhalle in Thalkirchen hat sich ein 39-Jähriger Münchner am Montagmittag schwer verletzt. Der Mann stürzte ins Seil und amputierte sich beinahe drei Finger.

Wie die Polizei mitteilte, passierte der Unfall am vergangenen Montag, 26. Januar, gegen 11.30 Uhr im Thalkirchner Kletter- und Boulderzentrum in der Thalkirchner Straße.

Der Sportler kletterte in der Anlage mit seiner eigenen Ausrüstung, die er auch selbst angelegt hatte. Zum Zeitpunkt des Unfalls kletterte er die sogenannte Linie 69 mit einem Schwierigkeitsgrad von 7-/7 nach oben. Sein Begleiter ein 30-jährger aus dem Landkreis München, sicherte seinen Freund ordnungsgemäß mit einem halbautomatischen Sicherungsgerät.

Der Kletterer stieg bis zur dritten Expresse hoch und hängte das Seil dort ein. Als er weiter stieg und das Seil in der vierten Expresse auf etwa sechs Metern Höhe einhängen wollte, rutschte er ab und stürzte. Dabei verletzte er sich schwer an der linken Hand - er amputierte sich beinahe drei seiner Finger.

Sein Freund konnte dank der Sicherung den Sturz abfangen, so dass der Kletterer nach dem Sturz etwa eineinhalb Meter über dem Boden im Seil hing.

Der Verletzte kam mit dem Rettungswagen zur Behandlung in eine Klinik. Laut Polizei handelt es sich um einen Unfall, ein Fremdverschulden läge nicht vor.

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