Verdacht bestätigt sich

Spaziergänger macht ungewöhnlichen Fund in Münchner Waldstück - und wählt sofort den Notruf

Ein Spaziergänger war in einem Waldstück in Forstenried unterwegs. Plötzlich entdeckte er etwas Ungewöhnliches - und alarmierte umgehend die Polizei.

München - Mit diesem ungewöhnlichen Fund wird ein Spaziergänger in München* wohl nicht gerechnet haben. Am vergangenen Mittwoch (23. Juni) machte er in einem Waldstück in der Nähe der Waterloostraße in Forstenried eine Entdeckung - und alarmierte daraufhin umgehend die Polizei.

Wie die Münchner Polizei mitteilt, ging der Anruf des Spaziergängers gegen 8.30 Uhr über den Notruf ein. Der Anrufer teilte mit, dass er einen verrosteten, etwa 20 Zentimeter langen Metallkörper gefunden habe. Möglicherweise könnte es sich dabei um eine Bombe handeln, hieß es.

München: Spaziergänger macht ungewöhnlichen Fund in Forstenried - Polizei rückt an

Eine Streife der örtlich zuständigen Polizeiinspektion 29 (Forstenried) machte sich daraufhin auf den Weg zum Fundort. Vor Ort konnten die eingesetzten Polizeieinsatzkräfte feststellen, dass es sich tatsächlich um eine aus dem Zweiten Weltkrieg stammende Phosphorbombe handelte. Daraufhin wurde der Auffindeort großräumig abgesperrt.

Durch Spezialeinsatzkräfte des Polizeipräsidiums München konnte die Bombe anschließend entschärft, sichergestellt und entsorgt werden. 

Forstenried: Bombe in Waldstück entschärft - Polizei äußert sich zu Einsatz

Im Polizeibericht heißt es weiter, dass durch die Entschärfung „zu keiner Zeit Personen oder Gegenstände in Gefahr waren“. Der Einsatz habe zu keinerlei Beeinträchtigungen der Öffentlichkeit geführt und war gegen 09.30 Uhr wieder beendet. (nema) (*tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA)

In München sorgte kürzlich außerdem ein lauter Knall für Verwirrung. Mittlerweile ist die Ursache bekannt.

Für die Landeshauptstadt gelten aktuell zudem explizite Wetter-Warnungen. Schwere Gewitter drohen in München*.

Rubriklistenbild: © dpa/Bayerische Staatsforsten

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