Anwohner unter Schock

Lebensgefahr! Unbekannte mit halsbrecherischer Aktion auf Isar-Hochhaus - „in dieser Dimension noch nie erlebt“

Auf dem Isar-Hochhaus in Thalkirchen haben sich Unbekannte in Lebensgefahr begeben.
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Auf dem Isar-Hochhaus in Thalkirchen haben sich Unbekannte in Lebensgefahr begeben.

An der Seitenfassade des Isar-Hochhauses zieht sich über acht Stockwerke hinweg ein schwarzer Schriftzug. Wie schafften es Leichtsinnige, überhaupt dort ein Graffiti an die Wand zu schmieren?

  • Unbekannte haben die Seitenfassade des Isar-Hochhauses in Thalkirchen beschmiert
  • Das Graffiti prangt dort in lebensgefährlicher Höhe
  • 20.000 bis 30.000 Euro wird die Beseitigung kosten

München - Lebensgefährlicher Leichtsinn: Am Isar-Hochhaus in Thalkirchen haben Unbekannte die Fassade mit riesigen Graffiti besprüht – in schwindelerregender Höhe. Jetzt stellt sich nicht nur die Frage, wer das war – sondern auch, wie die Täter da überhaupt hinaufkamen!

„Mad“ (auf Deutsch „verrückt“) prangt in riesigen Lettern auf dem Dach in etwa 60 Metern Höhe über den Balkonen. An der Seitenfassade zieht sich über acht Stockwerke hinweg ein schwarzer Schriftzug (könnte „Mythos“ lauten), darunter der Satz „Es macht mich kaputt“. Balkone und Fenster sind meterweit davon entfernt. Die Sprayer müssen irgendwie auf das Dach des Hochhauses gelangt sein und sich von dort abgeseilt haben!

München: Täter müssen bei Spray-Aktion auch über Balkone geklettert sein

„Wir sind total erschrocken, als wir das gesehen haben“, sagt Stephan Oweger, Geschäftsführer der Sterr Hausverwaltung, die das 16-stöckige Objekt betreut. Besonders mysteriös: „Die Täter müssen über das Nottreppenhaus oder sogar die Balkone auf das Dach geklettert sein – der Zugang von innen ist abgesperrt.“ Von dort müssen sie sich in einer halsbrecherischen Aktion an der Fassade herabgelassen und zeitgleich die Buchstaben gesprüht haben.

Das Hochhaus mit dem rätselhaften Schriftzug.

Die Hausverwaltung erstattete bei der Polizei Anzeige gegen Unbekannt: „Von den Bewohnern hat niemand etwas mitbekommen. Wir haben sogar einen Aushang gemacht, ob jemand etwas gesehen hat“, sagt Oweger. „Das Ganze muss in einer Nacht- und Nebelaktion passiert sein.“

Der Begriff „Corona“ wird seit mehreren Wochen mit einer tödlichen Lungenkrankheit assoziiert - für die gleichnamige Biermarke gewiss kein Imagegewinn. Münchens Getränkehändler berichten.

Hoher Sachschaden nach halsbrecherischer Aktion in München

Der Schaden ist enorm: 20.000 bis 30.000 Euro wird die Beseitigung kosten, da extra ein Gerüst oder eine Hebebühne aufgebaut werden müssen. Stephan Oweger hofft, dass die Täter bald gefasst und zur Rechenschaft gezogen werden. „Schmierereien sind wir als Hausverwaltung gewohnt. Aber in dieser Dimension haben wir das noch nie erlebt.“

Zehn Monate nachdem sich erstmals ein bestialischer Geruch rund um den Schlachthof ausbreitete, ist das Problem nicht vom Tisch. Die Anlage arbeitet nicht wie angekündigt.

Das Maxwerk in den Maximiliansanlagen in München sieht erbärmlich aus. Die Fassade ist völlig mit Graffitis verschmiert. Nun soll sich endlich etwas an dem historischen Gebäude ändern.

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