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Autos sollen raus aus dem Südpark: Stadt will Studie in Auftrag geben

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Durch den Südpark sollen künftig keine Autos mehr fahren.
Durch den Südpark sollen künftig keine Autos mehr fahren. © Klaus Haag

Der Südpark (auch Sendlinger Wald genannt) ist mit seinen rund 60 Hektar und dichtem Bewuchs ein grünes Paradies für Spaziergänger und Freizeitsportler – und das mitten im Münchner Südwesten.

München - Derzeit wird er allerdings von der Höglwörther Straße sowie von der Inninger Straße und Zielstattstraße in vier Teile getrennt. Seit Jahren bemüht sich die Lokalpolitik, die Grünanlage zu vereinen. Jetzt zeichnen sich konkrete Schritte ab.

München: Grünanlage soll nicht länger von Autoverkehr zerrissen werden

Das Mobilitätsreferat (MOR) teilte nun mit, eine verkehrsrechtliche Untersuchung in Auftrag geben zu wollen. Diese soll klären, „mit welchen Konsequenzen zu rechnen wäre, wenn die den Südpark zerschneidenden Straßen für den Kfz-Verkehr gesperrt würden“. Untersucht werden sollen eine etwaige Verlagerung des motorisierten Verkehrs auf andere Straßen, die Auswirkungen für Fußgänger und Radler im Park und die veränderte Lärm- und Schadstoffbelastung in den benachbarten Wohngebieten. Das Gutachten kostet rund 60.000 Euro.

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Der Bezirksausschuss (BA) Sendling-Westpark, in dessen Gebiet ein Teil des Südparks fällt, hat in seiner Dezember-Sitzung einstimmig für dieses Vorgehen gestimmt. Sofern im Januar auch der BA Thalkirchen-Obersendling-Forstenried-Fürstenried-Solln die Pläne des MOR absegnet, soll die Untersuchung vergeben werden. (David Numberger)

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