Noch sind sie grau

Flauschiger Flamingo-Nachwuchs im Tierpark

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Der Sommer steht sprichwörtlich vor der Tür – denn nicht nur die Natur zeigt von ihrer schönsten Seite, auch in der Tierwelt hat sich alles auf Nachwuchs eingestellt. 

München - Bei den Flamingos im Tierpark wird momentan fleißig gebrütet und geschlüpft. Sie sind klein, grau, flauschig und noch etwas wackelig auf den Beinen: Bereits 16 Flamingo-Küken sind in den vergangenen zwei Wochen in Hellabrunn aus ihren Eiern geschlüpft. Weitere können noch folgen, denn die langbeinigen und grazilen Flamingos bebrüten derzeit auf selbst gebauten Schlammkegeln noch weitere Eier. 

Die dichte Nachbarschaft und das laute Geschnatter, was sich für Menschen oft nach Gezeter und Geschrei anhört, ist laut Tierpark für Flamingos wichtig, damit Brutstimmung aufkommt: Die Enge schützt den Nachwuchs nicht zuletzt vor Feinden. Im Tierpark Hellabrunn leben aktuell mehr als 100 Rote und Rosa Flamingos. 

Ein Flamingo-Küken schlüpft nach rund 30 Tagen und wird von beiden Eltern umsorgt. Bereits nach einer Woche laufen die Kleinen sicher auf ihren – im Vergleich zu den ausgewachsenen Flamingos – relativ kurzen, aber kräftigen Beinen. Ab einem Alter von etwa zwei Wochen sieht man die Küken bereits mit Altersgenossen zusammenstehen – wie in einem Kindergarten. Sie warten dann als Gruppe darauf, dass die Eltern kommen, um sie zu füttern. Bereits nach einem halben Jahr sind Flamingos ausgewachsen. 

Warum sind Flamingos rosa?

Erst im Alter von zwei bis drei Jahren färbt sich das Gefieder rot oder rosa. Flamingos lagern Carotinoide bestimmter Algen und kleiner Krebse als Farbstoff in ihren Federn ein.

Lesen Sie auch: Ist der Flamingo das neue Einhorn?

mm/tz

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