Per Video auf Facebook

Münchner (25) kündigt Mord an Ausländern an

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Ein 25-jähriger Münchner hat am Montagabend einen Großeinsatz in Obersendling ausgelöst.

München - Ein 25-jähriger Münchner hat am Montag einen Großeinsatz in Obersendling ausgelöst. Er hatte auf Facebook per Video angekündigt, Ausländer umbringen zu wollen.

Stein des Anstoßes war das Facebook-Profil eines 25-jährigen Münchners. Der stellte am Montag auf seiner Profil-Seite zwei Videos ein. In diesen war er mit einer Schusswaffe zu sehen - und gab in einem der Videos Schüsse ab. Er kommentierte die Szenen mit Gesten und Worten, die auf einen Suizid hindeuteten. Außerdem sagte er, dass er Ausländer umbringen werde.

Die Münchner Polizei leitete daraufhin Fahndungsmaßnahmen nach dem 25-Jährigen ein. Im Rahmen der Fahndung wurde gegen 16 Uhr bekannt, dass gegenüber eines Verbrauchermarktes in Obersendling eine Person mit einer Schusswaffe in die Wiese geschossen habe. Die Beschreibung des Täters traf auf den bereits Gesuchten zu. Kurz darauf konnte er schließlich vor seiner Wohnung durch Polizeibeamte festgenommen werden.

Bilder: Polizeieinsatz in Obersendling

In Obersendling ist am Montag ein Mann (25) festgenommen worden, der im Internet eine Gewalttat angekündigt hatte. © Thomas Gaulke
In Obersendling ist am Montag ein Mann (25) festgenommen worden, der im Internet eine Gewalttat angekündigt hatte. © Thomas Gaulke
In Obersendling ist am Montag ein Mann (25) festgenommen worden, der im Internet eine Gewalttat angekündigt hatte. © Thomas Gaulke
In Obersendling ist am Montag ein Mann (25) festgenommen worden, der im Internet eine Gewalttat angekündigt hatte. © Thomas Gaulke
In Obersendling ist am Montag ein Mann (25) festgenommen worden, der im Internet eine Gewalttat angekündigt hatte. © Thomas Gaulke

Die auf den Videos zu sehende Waffe führte er ungeladen mit sich. Bei der sichergestellten Waffe handelt es sich um eine Schreckschusspistole. Aufgrund der Suizidäußerungen wurde er in eine psychiatrische Einrichtung überstellt.

Gegen den 25-Jährigen laufen nun Ermittlungen wegen des Verdachts der Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten. In der Vergangenheit wurde gegen ihn bereits einmal wegen rechtsmotivierter Äußerungen ermittelt.

mm

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