Erste Schritte im Tierpark

Nashornbaby ist der neue Star in Hellabrunn

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Das noch namenlose Baby bei seinem ersten Ausflug ins Freigehege.

München - Das Nashornbaby von Hellabrunn darf endlich ans Tageslicht! Mittwoch konnte man den Kleinen zum ersten Mal im Freigehege des Tierparks bestaunen.

Der neun Tage alte und noch namenlose Säugling bleibt ganz dicht bei seiner Mama Rapti, als er in die Münchner Sonne stolpert. Noch versteckt er sich schüchtern in Raptis Schatten.

Vergangene Woche machte der Nachwuchs den Pflegern Sorgen. Das Nashornbaby hatte sich einen Infekt eingefangen. Der erste öffentliche Auftritt musste verschoben werden. Freitag dann die schrittweise Entwarnung: Das Baby ist auf dem Weg der Besserung.

Jetzt darf er raus, auch wegen des schönen Wetters. Chef-Tierärztin, Dr. Christine Gohl erklärt: „Neben dem konstant stabilen Zustand des Jungbullen, war auch der Wetterbericht sehr wichtig. Sonne und mindestens 17 bis 18 Grad. Weniger wäre gefährlich.“ Denn ein paar Wochen ist der Nashornjunge noch anfällig. Wenn es sich verkühlt, könnte es schnell wieder krank werden.

Endlich draußen: Hellabrunner Nashornbaby erkundet Freigehege

Das Wetter macht mit und das Nashornbaby traut sich langsam weiter von der Mutter weg. Es läuft immer wieder neugierig Richtung Zuschauer, schüttelt den Kopf, dass die kleinen Ohren schlackern. Dann läuft es zur Mutter zurück.

„Zwei bis drei Jahre wird er noch hierbleiben. Dann kommt er sozusagen auf den Heiratsmarkt“, so Tierpark-Kurator Carsten Zehrer. Indische Panzernashörner sind sehr selten. Rapti ist in freier Wildbahn geboren, kam kurz danach von ihrer Heimat Nepal nach München. Ihr Nachwuchs ist für die Zucht gefragt. Aber vorher freut sich München jetzt erst einmal über den Nachwuchs.

Marita Wehlus

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