Briefmarkenautomaten aus Verankerung

Fataler Fehler: Deswegen schleuderte 83-Jähriger mit Auto in Schaufenster - mehrere Menschen verletzt

+
Ein Mann schleuderte nach einem Crash mit einem anderen Fahrzeug mit seinem Auto in ein Schaufenster.

Ein folgenschwerer Unfall ereignete sich am Montag in München: Ein Autofahrer kollidierte mit einem Lieferwagen, das Auto wurde in ein Schaufenster geschleudert. Jetzt ist klar, warum es so kam.

Update vom 6. November 2018, 12.15 Uhr: Nachdem ein 83-Jähriger am Montag mit seinem Auto in ein Schaufenster gerast ist, veröffentlichte die Polizei nun weitere Details zum Unfall. Der Münchner saß gemeinsam mit seiner 79 Jahre alten Ehefrau im Wagen, als er aus einer Lücke ausparken wollte. Erst fuhr er gegen einen Kleintransporter, der von einem 62-jährigen Münchner gefahren wurde.

Doch dann unterlief dem 83-Jährigen ein folgenschwerer Fehler: Der Mann verwechselte Gas und Bremse, beschleunigte in der Folge, rammte einen Fahrradständer, wobei mehrere Räder beschädigt wurden. Dann fuhr er gegen einen Paketautomaten und kam schließlich im Schaufenster der Postfiliale zu Stehen. 

Mehrere Menschen wurden verletzt, darunter eine 78-jährige Passantin, die durch den aus der Verankerung gerissenen Automaten schwer verletzt wurde. Ein Ehepaar (34) wurde ebenfalls verletzt.

Erstmeldung: Auto schleudert in Schaufenster und reißt Briefmarkenautomaten aus Verankerung - Passantin getroffen

München - Am späten Montagvormittag ist es in der Herterichstraße zu einem Verkehrsunfall mit mehreren Verletzten gekommen. Ein 83-jähriger Autofahrer wollte aus einer Parklücke ausparken und touchierte dabei einen stadteinwärts fahrenden Lieferwagen. 

Sein Mercedes Kleinwagen schleuderte daraufhin über den Gehweg und kam in einer Bankfiliale zum Stehen. Ein von dem schleudernden Auto aus der Verankerung gerissener Briefmarkenautomat traf eine vorbeigehende Passantin. Dabei erlitt sie schwere Verletzungen am Kopf und an den Beinen. Sie kam in Begleitung des Notarztteams Großhadern mit dem Rettungswagen in den Schockraum einer Münchner Klinik. 

Die Beifahrerin des Pkw wurde im Fahrzeug eingeschlossen und von der Feuerwehr befreit. Fahrer und Beifahrerin wurden mit leichten Verletzungen durch den Rettungsdienst in Münchner Krankenhäuser transportiert. Zwei weitere beteiligte Fußgänger erlitten einen Schock. 

Anschließend zog der Rüstwagen den Pkw mit einer Seilwinde aus dem Schaufenster. Das beschädigte Fenster wurde provisorisch verschalt und der betroffene Bereich abgesichert. Der Sachschaden kann zum jetzigen Zeitpunkt nicht beziffert werden.

mm/tz

Lesen Sie auch: 

Im Manzinger Park in Pasing: Mann schubst Münchnerin (19) in Gebüsch und will sie vergewaltigen

Bankkunde findet in Herrsching Kuvert mit der Aufschrift „Briefbombe“ auf Kontoausszugsdrucker - Filiale abgesperrt

Regen, Laub und hohes Tempo: Tödlicher Unfall bei Oldenburg - Mercedes kracht gegen Baum

A1: Lkw-Fahrer erleidet Schwächeanfall auf Autobahn und verliert Kontrolle über 18-Tonner

Tragischer Unfall auf der Landstraße: Oma und Enkelin im Dunkeln frontal von Mercedes erfasst

Trümmerfeld auf der Autobahn: Lkw bohrt sich in Anhänger - Retter bot sich Bild des Schreckens

Tödlicher Aufprall: Frau überquert Hauptstraße - dann überrollt sie ein Lkw

Auch interessant

Meistgelesen

Lauter Knall weckt Anwohner in der Nacht: Chaoten fackeln Luxus-Autos ab - Polizei hat Verdacht
Lauter Knall weckt Anwohner in der Nacht: Chaoten fackeln Luxus-Autos ab - Polizei hat Verdacht
Monika Gruber will rigorose Ankündigung in die Tat umsetzen - „Ausrede“ könnte viele Fans wieder besänftigen
Monika Gruber will rigorose Ankündigung in die Tat umsetzen - „Ausrede“ könnte viele Fans wieder besänftigen
„Zwangsräumung war sein Todesurteil“: Kranker Mann (73) wird vor die Tür gesetzt - im neuen Zuhause stirbt er
„Zwangsräumung war sein Todesurteil“: Kranker Mann (73) wird vor die Tür gesetzt - im neuen Zuhause stirbt er
Am frühen Abend am U-Bahnhof: Mann (45) zu Boden geschlagen und ausgeraubt - Täter auf der Flucht
Am frühen Abend am U-Bahnhof: Mann (45) zu Boden geschlagen und ausgeraubt - Täter auf der Flucht

Kommentare