Nach Fund am Hinterbrühler See

So warnt die Stadt München Tierbesitzer vor der Vogelgrippe

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Das Referat für Gesundheit und Umwelt rät davon ab, kranke oder tote Vögel anzufassen. 

München - Untersuchungen einer toten Graugans am Hinterbrühler See haben eine Vogelgrippe-Infektion ergeben. Informationen zum richtigen Umgang mit dem Virus erhalten Sie hier. 

Die Untersuchung einer toten Graugans, die am vergangenen Donnerstagabend, 24. November, am Hinterbrühler See aufgefunden worden war, hat ergeben, dass das Tier mit dem Vogelgrippe-Virus infiziert war. Das haben ein Schnelltest am Labor des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit in Oberschleißheim und anschließend eine ausführliche Untersuchung am Friedrich-Loeffler-Institut in Greifswald nachgewiesen. 

In der Rathaus-Umschau vom 30. November rät die Stadt München deshalb davon ab, Hunde und Katzen im Uferbereich aller Gewässer in München frei laufen zu lassen. Durch direkten Kontakt oder Beschnuppern der kranken oder toten Wildvögel könnten Haustiere den Erreger weiter verschleppen. 

Eine Übertragung der Viren erfolgt auch über Ausscheidungen, Fahrzeuge, Personen, Futter oder Wasser. Zwar sind Infektionen von Menschen mit dem H5N8-Virus bislang weltweit nicht nachgewiesen, dennoch rät das Referat für Gesundheit und Umwelt davon ab, tote Vögel anzufassen. Bürger werden gebeten, Funde dem Städtischen Veterinäramt unter Telefon 233 363 13 zu melden. 

Nähere Informationen zur Vogelgrippe und den Maßnahmen des Kreisverwaltungsreferats erhalten Sie hier

hb

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