Besuchermagnet Elefantenhaus

Tierpark-Bilanz zum Jubeln, aber knapp unter Rekordwert

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Den richtigen Riecher hatten Christine Strobl (links) und Rasem Baban vergangenes Jahr beim Tierpark.

Der Münchner Tierpark Hellabrunn zieht eine positive Bilanz für das Geschäftsjahr 2016. Auch die Wiedereröffnung des Elefantenhauses lockte Besucher.

München - Mehr als 2,2 Millionen Menschen haben den Tierpark Hellabrunn im vergangenen Jahr besucht. Der Absatz an Jahreskarten steigerte sich 2016 im Vergleich zum Vorjahr um 4,81 Prozent auf 52.799 verkaufte Karten. Eine tierisch gute Bilanz, finden die Aufsichtsratsvorsitzende Christine Strobl und Tierpark-Direktor Rasem Baban.

„Der Erfolg des Münchner Tierparks bleibt ungebrochen“, sagte Strobl am Dienstag. Die Besucherzahlen lägen erneut nur geringfügig unter dem Rekordwert von 2014. Die Wiedereröffnung des rundum sanierten Elefantenhauses im Oktober habe dazu beigetragen.

Auch Rasem Baban freut sich über die Magnetwirkung des neuen alten Elefantenhauses. „Die Eröffnung des Elefantenhauses nach einer sechsjährigen Planungs- und Bauphase war ein erster Meilenstein auf dem Weg zum Geozoo der Biodiversität“, sagt er. Damit verweist er auf die Zukunftsplanung des Tierparks. „Mit der Verabschiedung des Hellabrunner Masterplans Anfang des Jahres haben wir die Ziele des Tierparks für die nächsten 20 bis 25 Jahre klar definiert.“ So begannen im Dezember unter anderem die Abbrucharbeiten des Kindertierparks, an dessen Stelle in Zukunft das Mühlendorf stehen soll. Kommenden Freitag, 14. Juli, beginnen dort mit einem symbolischen Spatenstich die Bauarbeiten an den Gebäuden und Stallanlagen. 

Auf 23.000 Quadratmetern soll das Mühlendorf klassischen Bauernhäusern der Region nachempfunden und von bedrohten Haustierarten bewohnt werden. 2016 wohnten insgesamt 18.992 Tiere in 758 Arten in Hellabrunn. Zugänge gab es unter anderem bei den Giraffen, Felsenpinguinen und Mähnenrobben. 

Marian Meidel

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