Pünktlich zu den Osterferien

Tierpark: Das Affenhaus ist fertig!

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Mehr Natur, mehr artgerechte Haltung: Den Primaten gefällt’s.

München - „Was für eine affengeile Bude“, dürften sich die vier Gorillas und sechs Schimpansen gedacht haben, als sie ihr neues Zuhause im Tierpark Hellabrunn bezogen haben.

Seit Freitag ist das nach nur drei Monaten in Rekordzeit umgebaute Affenhaus auch für Besucher pünktlich zu den Osterferien eröffnet worden.

Der Herr der Affen: Revierleiter Markus Klostermeier.

Saftig-grüne Wiesen, Kletterbäume, ein Bachlauf und Kunstfelsen, die täuschend echt wirken. „Das ist eine Oase in der Stadt, die neue Maßstäbe in den Bereichen Artenschutz, Umweltschutz und Naturschutz setzt“, sagt Tierparkdirektor Rasem Baban. Nicht nur für die Menschenaffen gibt es Spannendes und Neues zu entdecken. Den Hellabrunn-Besuchern bieten sich jetzt dank großer Glasscheiben fast hautnahe Begegnungen mit den Tieren. Die Außenaunlage wurde um 40 Prozent vergrößert, der Wassergraben entfernt. Dafür gibt’s neue Landflächen. Bei den Gorillas hat man 15 Prozent mehr Raum gewonnen.

Und wie nehmen die Bewohner die Veränderung wahr? „Auch Affen brauchen den Wohlfühlfaktor“, weiß Revierleiter Markus Klostermeier. „Sie finden sich jetzt in einer noch natürlicheren Umgebung.“ Die Tiere müssen sich nun an ihr neues Umfeld gewöhnen. „Es ist wie bei Menschen in der eigenen Wohnung, in der die Möbel umgestellt wurden.“

Noch ein menschliches Problem: die Zeitumstellung. Auch unsere tierischen Verwandten spüren die Veränderung. Klostermeier: „Ja, die merken das! Ich bin ja dann schon eine Stunde früher da.“ Aber wer kann schon was gegen ein vorgezogenes Frühstück haben?

Johannes Heininger

Neue Anlage für Affen im Tierpark Hellabrunn

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