Willkommen daheim!

Giraffenmädchen Limber kommt heim nach München

+
Limber hatte seit 2012 in Erfurt gelebt, jetzt kommt sie heim nach München.

München - Freude im Münchner Tierpark Hellabrunn: Giraffen-Mädchen Limber kehrt nach München zurück. Im Münchner Zoo beginnt damit eine neue Giraffen-Ära. Der Tierpark will auf eine reine Weibchen-Gruppe umstellen.

Jetzt gibt es im Münchner Tierpark gibt es wieder drei Netzgiraffen: Giraffenmädchen Limber, das am 5. April 2011 in München geboren ist, kommt jetzt wieder heim nach Hellabrunn. Limber hatte seit Ende Juli 2012 im Zoopark Erfurt gelebt, wo man nun aus Platzgründen nach einer neuen Unterbringung für die Giraffe gesucht hatte.

Umgezogen wurde mit einem Spezialtransporter, der Transport ging problemlos über die Bühne. Ohne Zögern betrat Limber den Stall in ihrem neuen Zuhause.

Für die Besucher des Münchner Tierparks ist sie ab diesem Freitag zu sehen. Hinter den Kulissen hat sie ihre neuen Mitbewohner Bahati und Naledi schon neugierig beschnuppert – bisher getrennt durch ein Gitter. Auch an die noch ungewohnte Umgebung der Ställe in der Afrikanischen Giraffensavanne soll sie sich noch gewöhnen. Als Limber Hellabrunn verließ, lebten die Giraffen noch auf der alten Anlage am Elefantenhaus.

Der Tierpark hat entschieden, bei den Netzgiraffen auf eine reine Weibchen-Gruppe umzustellen. Im Zuge dessen können in Zukunft insgesamt bis zu acht Giraffenweibchen in der Afrikanischen Giraffensavanne leben. Naledi, der kleine Giraffenbulle und Bruder von Limber, wird noch dieses Jahr in einen Zoo, den das Europäische Erhaltungszuchtprogramm EEP für Netzgiraffen empfiehlt, umziehen. Bahati wird mit Limber in Hellabrunn bleiben, weitere Weibchen werden folgen.

Zoodirektor Rasem Baban erläutert: „Momentan gibt es in europäischen Zoos sehr viele Giraffen. Somit ist es bei Nachwuchs schwierig, die Jungtiere an andere Zoos zu vermitteln. Aufgrund dieser Tatsache stellt Hellabrunn nun von einer Zuchtgruppe auf eine reine Weibchengruppe um. Und Hellabrunn unterstützt mit dieser Form der Haltung das Europäische Erhaltungszuchtprogramm, indem wir Platz für weibliche Giraffen aus anderen Zoos bieten.“

Erst im Mai waren kurz nacheinander das Hellabrunner Zucht-Paar Togo und Kabonga gestorben.

Auch interessant

Meistgelesen

MVG-Offensive: So soll der Nahverkehr besser werden
MVG-Offensive: So soll der Nahverkehr besser werden
Bus-Streik in München: Das erwartet Fahrgäste am Dienstag
Bus-Streik in München: Das erwartet Fahrgäste am Dienstag

Kommentare