In der Polarwelt

Todesrätsel in Hellabrunn: Tierpark nach mysteriösen Fällen alarmiert

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Der Tierpark Hellabrunn trauert um die Polarfüchse Linda und Yaqui.

Mysteriöses Sterben in der Polarwelt des Tierparks Hellabrunn. Nun warten alle auf Laborergebnisse. 

München - Innerhalb weniger Wochen sind die beiden Polarfüchse Linda und Yaqui so schwer erkrankt, dass sie eingeschläfert werden mussten.

Mitte August starb die Füchsin, Anfang dieser Woche nun ihr Partner. Bei der Suche nach der Ursache tappt der Tierpark im Dunkeln. Pathologische und toxikologische Untersuchungen sollen nun Antworten liefern. Vor genau einem Jahr hatten die beiden Füchse das nagelneue Gehege bezogen. Dass irgendetwas in der Anlage giftig ist, glaubt man im Tierpark nicht. Gänzlich ausschließen könne man es aber noch nicht, so Sprecherin Lisa Reininger: „Wir warten auf die Laborergebnisse.“ 

Denkbar ist auch, dass Besucher die beiden Tiere mit etwas gefüttert haben, das sie nicht vertragen. So etwas komme leider immer wieder vor, bestätigt Reininger. Sie will jedoch nicht über die Todesursache spekulieren. Schließlich könne auch eine Krankheit dahinterstecken. Und um die Ungewissheit komplett zu machen, ist nicht mal klar, ob die Todesfälle überhaupt zusammenhängen. 

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Neue Polarfüchse sollen einziehen

Bei Yaqui könnte einfach die biologische Uhr abgelaufen sein, denn wie alt er war, weiß niemand so genau: Seine Hellabrunner Akte beginnt 2012, ein Geburtsdatum ist nicht vermerkt. „Yaqui ist in Amsterdam gefunden worden und wurde über eine holländische Organisation zu uns vermittelt“, erklärt Reininger. 

Dass der Fuchs nach dem Tod seiner Partnerin an gebrochenem Herzen starb, schließt die Sprecherin aus. So eng sei die Partnerbindung bei Polarfüchsen nicht. Mittelfristig, so heißt es in Hellabrunn, sollen neue Polarfüchse einziehen.

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