Königreich der Löwen

Tierpark plant neues Raubkatzen-Gehege – wir verraten die Details

Oben: Ein erster Entwurf für die neue Heimat der Hellabrunner Löwen.
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Ein erster Entwurf für die neue Heimat der Hellabrunner Löwen.
Oben: Ein erster Entwurf für die neue Heimat der Hellabrunner Löwen.
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Ein erster Entwurf für die neue Heimat der Hellabrunner Löwen.
Löwe Aramis im Tierpark Hellabrunn
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Die Löwen dürfen sich im Tierpark Hellabrunn auf ein neues Zuhause freuen.
Zoodirektor Rasem Baban und Antje Baur von der Sparkasse.
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Zoodirektor Rasem Baban und Antje Baur von der Sparkasse.

Das wird bärig für die Löwen – und zwar ganz wörtlich genommen. Denn: Die Hellabrunner Raubkatzen dürfen in ein neues Gehege umziehen.

München - Und das entsteht dort, wo jetzt noch Braunbären-Dame Olga (40) haust. Auf rund 1700 Quadratmetern Freifläche plant der Tierpark das neue Königreich der Löwen. Das verriet Hellabrunn-Boss Rasem Baban (51) am Freitag. Wann genau es so weit ist, ist noch nicht raus. Denn: So lang Olga lebt, darf sie an ihrem angestammten Platz bleiben. Erst danach beginnen die Bauarbeiten.

Schon klar sind dagegen erste Details. Zum Beispiel soll’s ein Riechgitter geben – für Leute, die tatsächlich nicht bloß schauen, sondern auch schnuppern mögen. Geplant sind ein Innen- und ein Außenbereich. Gute Sicht dank Zäunen und Glasscheiben, aber auch Ruhezonen, in denen die Tiere ganz ungestört sind.

Wie viel der Umbau kosten wird, ist noch nicht klar – das hängt auch am Zeitplan. Die zwei Löwenmännchen, die schon im Tierpark (Dschungelzelt) leben, werden Gesellschaft bekommen, wenn das neue Gehege fertig ist. Dann sollen nämlich zwei Weibchen mit einziehen. „Wir möchten endlich wieder in die Zucht einsteigen“, sagt Baban.

Fürs Wohlfühlen ist viel Grün geplant: Bäume, Sträucher und Rasen draußen. Ein Wassergraben wird das Gehege umgeben, zum Verstecken bekommen die Katzen eine Höhle. „Besucher können von einem Außenpunkt einen Blick auf die Löwen erhaschen. Aber natürlich sollen die Tiere auch Möglichkeit zum Rückzug haben.“

Aber das ist noch nicht alles – Hellabrunn hat vielfältige Pläne. „Der Tierpark soll sich in den nächsten 15 bis 20 Jahren wieder zu einem Geozoo der Biodiversität entwickeln“, sagt Baban. Ein neuer Pavillon gegenüber den Elefanten zeigt viele der Pläne – insbesondere das Mühlendorf. Der Kinderbereich, den viele wegen der Elektro-Autos kannten, wird zu einem Naturerlebnis- und Bildungszentrum.

So geht’s dem Mini-Eisbären

So klein und doch schon so groß – das Eisbärenbaby (3 Monate) ist der Star im Tierpark Hellabrunn. Wir haben nachgefragt – und der Kleinen geht es besser denn je. Zurzeit ist sie noch viel mit Mama Giovanna unterwegs. Wer neugierig ist und die kleine Eisbärin unbedingt sehen möchte, sollte am besten zwischen 9 und 9.30 Uhr vorbeischauen. Nach der Fütterung verschwinden Mama und Kind oft wieder in ihre Box. Aber vielleicht lässt sie sich im Laufe des Tages nochmal blicken.

Lara Terrasi

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