So schlimm ist's wirklich an der Isar

Flaucher-Anwohner: "Das ist kaum auszuhalten"

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Paul Riedel (55).

München - Die CSU fordert eine Isar-Polizei. Wie schlimm ist es wirklich am Flaucher? Hier schildert ein Anwohner, was er alles mitmachen muss.

Seit sieben Jahren wohnt Paul Riedel (55) nun schon im Oertlinweg. Wo das ist? Direkt gegenüber vom Flaucher. Im Sommer ist das oft ein Albtraum. „Da ist hier nämlich am Strand Party-Zeit. Bis nachts um fünf feiern die Menschen dann hier. Schrecklich.“

Auch dieses Foto hat Paul Riedel aufgenommen.

Wie wild die Sausen am Strand oft sind, zeigen Bilder, die Riedel selbst im Morgengrauen machte: „Die Leute bauen ja sogar Bierbänke auf, was gar nicht erlaubt ist“, erzählt der 55-Jährige. Dazu kommen die unzähligen zerbrochenen Flaschen. „Das ist doch eine Schande, oder?“ Kein Kind oder irgendjemand könne noch barfuß in der Isar plantschen.

Der Anwohner hat den Müll und die verdreckten Party-Bereiche direkt an der Isar fotografiert.

Dass es sich bei dem Bereich an der Isar wahrlich um einen rechtsfreien Raum handelt, beweisen viele von Riedels Fotos: Da werden Lagerfeuer angezündet, Bäume und Äste abgeholzt, da wird das Geschäft im nächsten Busch erledigt. „Es ist nur noch widerlich hier“, schimpft der Künstler. „Es muss endlich etwas passieren, sonst ist hier in ein paar Jahren alles kaputt und kein Mensch hat mehr etwas von dieser traumhaften Natur mitten in unserer Stadt.“

Lärm und Müll: Gibt es bald eine Isar-Polizei?

tz

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