Kettensägen-Angreifer Franz W. ist gefasst!

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Bauprojekt an der Plinganserstraße

Unweit des Harras: Angst vor Mieterhöhungen

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Hier könnten 200 zusätzliche Wohnungen entstehen.

München - An der Plingansastraße in Sendling soll ein neuer Wohnblock entstehen. Vorhandene Wohnungen sollen saniert werden. Die Anwohner haben nun Angst vor Mieterhöhungen.

In Sendling geht unweit des Harras die Angst vor Mieterhöhungen um. Es dreht sich um die ehemals bundeseigene Wohnanlage zwischen der Duden-, der Karwendel- und der Plinganserstraße. Die Bauten sind mittlerweile im Besitz der hessischen Industria Bau- und Vermietungsgesellschaft mbH. Und die hat dort große Pläne.

Nach tz-Informationen plant das Unternehmen eine massive Verdichtung der Wohnbebauung auf dem Grundstück. So sollen die Läden an der Plinganserstraße einem neuen Wohnblock weichen. Auch quer zur Plinganserstraße ist ein neuer Wohnblock anstelle der jetzigen Gewerbe-Flachbauten geplant. Insgesamt ist von 200 neuen Mietwohnungen ist die Rede.

Laut Sendlings Bezirkschef Markus Lutz (SPD) ließe der Bebauungsplan einen fünfstöckigen Neubau zu, das gilt auch für die jetzt vierstöckigen Wohngebäude quer zur Plinganserstraße. Die sollen um eine Etage aufgestockt werden. „Es ist auch möglich, dass diese Häuser abgerissen und neu gebaut werden“, so Lutz zur tz. Weiter: „Ich finde es gut, dass neuer Wohnraum geplan ist. Andererseits müssen die jetzigen Mieter Garantien bekommen, dass sie dort wohnen bleiben können ohne drastische Mietsteigerungen.“ Außerdem sollte es Geschäfte für die Anwohner geben.

Bei der Industria will man noch nicht verraten, was man plant. Geschäftsführer Klaus Niewöhner-Pape erklärt: „Das muss ein Architektenwettbewerb klären.“ Wohnungen sollen, heißt es in der Firma, nicht abgerissen werden. Am Montag, 23. Juni, findet um 18 Uhr im Sozialbürgerhaus Meindlstraße 16 ein Infoabend statt.

Johannes Welte

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