Leben und Tod im Tierpark

Zoo trägt Trauer: Vier Tiere gestorben

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Pumadame Sonora ist kürzlich gestorben.

Leben und Tod gehören auch im Tierpark Hellabrunn zum Kreislauf der Natur. Um vier Tiere trauert der Zoo in diesen Tagen, begrüßt aber auch Neuankömmlinge.

München - Auf leisen Samtpfoten strich Sonora durch ihr Gehege in Hellabrunn – und erntete vom Publikum bewundernde Blicke. Leider ist die altehrwürdige Pumadame kürzlich verstorben, wie der Tierpark jetzt mitteilte. Um Schneeleopard Felix, Schabrackentapirdame Cora und Seelöwin Goldie trauert der Zoo in jüngerer Vergangenheit ebenfalls. Zum Glück gibt es aber auch erfreuliche Nachrichten: viele neue Tierbabys, etwa Kängurus und Antilopen. Hellabrunn erlebt einen Geburtenboom!

Nicht nur das kleine Eisbärenmädchen, das nächste Woche seinen Namen bekommt, verzückt die Besucher. Drei junge Silbergibbons tummeln sich in ihrer Anlage. Das jüngste Kerlchen schmust noch am liebsten mit seiner Mutter. Derweil zupfen bei den Orang-Utans die kleinen Söhne frech an Mama Matras Fell. Braun-flauschig ist der Nachwuchs bei den Königspinguinen – und die beiden Küken überragen schon fast ihre Eltern. Deren schönes schwarz-weißes Aussehen bekommen sie erst nach neun Monaten.

Leben und Sterben – der Kreislauf der Natur. „Wir freuen uns über die tollen Zuchterfolge und müssen dafür auch den Tod anderer Tiere akzeptieren“, sagt Zoodirektor Rasem Baban und ergänzt: „Auch bei bester tierpflegerischer und medizinischer Versorgung ist ein Weiterleben ab einem bestimmten Punkt nicht mehr im Sinne des Tierwohls.“

mm/tz

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