Nager wohl durch Essensreste angelockt

Kampf gegen die Rattenplage an der Theresienwiese

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Das Ratten-Warnschild am Spielplatz.

München - Die Stadt geht gegen Ratten vor. Die Nager vermehren sich scheinbar unaufhaltsam und bevölkern einen Spielplatz an der Theresienwiese - und das kurz vor der Wiesn.

Keine acht Wochen vor dem Oktoberfest kämpft die Stadt gegen eine Rattenplage an der Theresienwiese: Mitarbeiter des Baureferats hatten an dem Spielplatz, der unmittelbar neben dem Standplatz der Fischer Vroni liegt, in den vergangenen Tagen Spuren von Rattenfraß entdeckt - offenbar verursacht durch Essensreste, die am Spielplatz herumlagen. Am Montag wurde der Spielplatz gesperrt, man stellte Fressköder für Ratten auf.

"Das sind Spezialboxen, die Bitterstoffe enthalten, die für die Nager tödlich sind", so der Sprecher es im Umweltreferates, Alois Maderspacher. "Man kann nicht hineingreifen. Menschen oder Haustiere würden die Köder ausspucken, weil sie bitter sind."

Man fülle die Köderfallen so lange mit neuem Gift nach, bis sie nicht mehr angefressen werden. In voraussichtlich fünf Wochen könne man die Köder wieder entfernen und den Spielplatz wieder öffnen.

Ratten sind vor allem in der Altstadt und entlang des Nymphenburger Kanals oder der Isar verbreitet.

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