Ehren-Matinée für den Ramadama-OB

50. Todestag: Ein Fest für Thomas Wimmer

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Schauspielerin Ilse Neubauer sowie die Kabarettisten Michael Lerchenberg (M.) und Christian Springer lasen aus dem Leben Thomas Wimmers.

München - Die Thomas-Wimmer-Stiftung hatte am Sonntag in den Alten Rathaussaal geladen, um an den OB der Jahre 1948 bis 1960 zu erinnern.

Siglfing: Neun Personen gefällt das.“ Mit einer Facebook-Recherche zum Geburtsort von Thomas Wimmer eröffnete Christian Springer seine Lesung. Bei der Gedächtnismatinée zum 50. Todestag des ehemaligen OB erzählte er mit seinem Kabarettisten-Kollegen Michael Lerchenberg und Schauspielerin Ilse Neubauer aus Wimmers Leben: von der Kindheit in ärmlichen Verhältnissen, vom München Anfang des 20. Jahrhunderts, vom Wiederaufbau und von der Wiesn.

 „Wir könnten die Feier nicht hier durchführen, wenn Wimmer nicht OB gewesen wäre“, sagte Vorstand Max von Heckel. Wimmer hatte sich für den Wiederaufbau des Alten Rathauses eingesetzt. Mehr als 350 Gäste waren gekommen. Selbst auf der Fensterbank saßen Zuschauer. In der ersten Reihe: Wimmers Nichte und Stiftungsgründerin Katharina Löttgers, eingerahmt von den SPD-Oberbürgermeistern Christian Ude, Georg Kronawitter und Hans-Jochen Vogel – und einem, der es werden will: Dieter Reiter.

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In seinem Grußwort lobte Ude den Einsatz seines Vor-Vor-Vor-Vorgängers für die Kommunen: „Thomas Wimmer war in der Erkenntnis, welche Aufgaben eine Gemeinschaft übernehmen muss, der heutigen EU-Kommission voraus.“ Als Beispiele nannte er Wasserversorgung und Wohnungsbau.

Bea

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