Ein Blick in das Münchner Fernkältenetz

Tief unterm Stachus: Hier schlägt das eisige Herz Münchens - Bilder

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Hier geht‘s in den Untergrund zur Begehung des Fernkältenetzes. 
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Das Fernkältenetz reicht derzeit vom Bahnhofsplatz im Westen bis zum Marienplatz im Südosten und zur Ottostraße im Norden. Das eisige Herz dieser Kälteinsel schlägt tief im Stachusbauwerk: Hier in den Untergeschossen befindet sich die erste Kältezentrale der Stadtwerke.
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Das Fernkältenetz reicht derzeit vom Bahnhofsplatz im Westen bis zum Marienplatz im Südosten und zur Ottostraße im Norden. Das eisige Herz dieser Kälteinsel schlägt tief im Stachusbauwerk: Hier in den Untergeschossen befindet sich die erste Kältezentrale der Stadtwerke.
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Das Fernkältenetz reicht derzeit vom Bahnhofsplatz im Westen bis zum Marienplatz im Südosten und zur Ottostraße im Norden. Das eisige Herz dieser Kälteinsel schlägt tief im Stachusbauwerk: Hier in den Untergeschossen befindet sich die erste Kältezentrale der Stadtwerke.
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Das Fernkältenetz reicht derzeit vom Bahnhofsplatz im Westen bis zum Marienplatz im Südosten und zur Ottostraße im Norden. Das eisige Herz dieser Kälteinsel schlägt tief im Stachusbauwerk: Hier in den Untergeschossen befindet sich die erste Kältezentrale der Stadtwerke.
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Das Fernkältenetz reicht derzeit vom Bahnhofsplatz im Westen bis zum Marienplatz im Südosten und zur Ottostraße im Norden. Das eisige Herz dieser Kälteinsel schlägt tief im Stachusbauwerk: Hier in den Untergeschossen befindet sich die erste Kältezentrale der Stadtwerke.
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Das Fernkältenetz reicht derzeit vom Bahnhofsplatz im Westen bis zum Marienplatz im Südosten und zur Ottostraße im Norden. Das eisige Herz dieser Kälteinsel schlägt tief im Stachusbauwerk: Hier in den Untergeschossen befindet sich die erste Kältezentrale der Stadtwerke.
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Das Fernkältenetz reicht derzeit vom Bahnhofsplatz im Westen bis zum Marienplatz im Südosten und zur Ottostraße im Norden. Das eisige Herz dieser Kälteinsel schlägt tief im Stachusbauwerk: Hier in den Untergeschossen befindet sich die erste Kältezentrale der Stadtwerke.

Die Münchner Stadtwerke bauen ais in Sachen erneuerbare Energien. Eine Variante ist Fernkälte, bei der Grundwasser und unterirdische Stadtbäche genutzt werden. Was das ist und wie das aussieht durften wir uns anschauen. Die Bilder aus dem Münchner Untergrund.  

München - In Münchens Boden gibt es eine natürliche Energiequelle, die die Stadtwerke schon an einigen Stellen im Stadtgebiet nutzen: Fernkälte. Sie zunehmend dazu bei, konventionelle Klimaanlagen zu ersetzen. Mehr als 24 Kilometer Fernkälteleitung haben die SWM bereits verlegt. Schwerpunkt dabei ist das Fernkältenetz in der Innenstadt, das wegen der großen Nachfrage kontinuierlich weiter wächst.

Im Prinzip funktioniert der Kreislauf der Fernkälte ähnlich dem der Fernwärme. Wasser wird zentral abgekühlt und über eine Rohrleitung an die Kunden geliefert. Dort nimmt es Abwärme aus der Gebäudeklimatisierung auf. Anschließend wird es über eine zweite, parallel verlaufende Leitung der zentralen Kälteerzeugung zugeführt, wieder abgekühlt und den Kunden erneut zur Verfügung gestellt. Die Stadtwerke nutzen zur Kälteerzeugung auch Grundwasser und unterirdisch verlaufende Stadtbäche. Diese kühlen entweder direkt oder werden zur Rückkühlung zentraler Erzeugungsanlagen genutzt. Weil es sich bei der Fernkälte um ein geschlossenes System handelt, gibt es keinen Wasseraustausch mit Stadtbach oder Grundwasser und somit keinen Eingriff in die Wasserökologie.

Seit 2011 betreiben die SWM in der Münchner Innenstadt ein Fernkältenetz. Es reicht derzeit vom Bahnhofsplatz im Westen bis zum Marienplatz im Südosten und zur Ottostraße im Norden. Das eisige Herz dieser Kälteinsel schlägt tief im Stachusbauwerk: Hier in den Untergeschossen befindet sich die erste Käl-tezentrale. Insgesamt verfügen die Stadtwerke an diesem Standort über eine Kälteerzeugungsleistung von 12 Megawatt. Zum Vergleich: die durchschnittliche Klimaanlage für ein Bürogebäude hat zwischen 100 und 500 Kilowatt. Zusätzlich stehen hier neun große Eisspeicher. Diese zusammen rund 170.000 Liter fassen-den „Wannen“ werden nachts, wenn weniger Kältenachfrage besteht, eingefroren. Tagsüber, wenn der Bedarf zunimmt, werden sie aufgetaut und ihre Kälteenergie genutzt.

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