Tierpark Hellabrunn unterstützt Partnerzoo in Fukushima

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Tierpark-Direktor Andreas Knieriem

München - Der Münchner Tierpark Hellabrunn unterstützt das vom Tsunami zerstörte Meeresmuseum im japanischen Fukushima mit einer Soforthilfe von 1.000 Euro.

Zusammen mit weiteren Spenden käme hoffentlich genug Geld zusammen, um Transport, Unterbringung und Verpflegung der geretteten Tiere zu sichern, sagte Hellabrunns Zoodirektor Andreas Knieriem am Donnerstag.

Das Aquamarine Fukushima liegt direkt am Hafen der Stadt und wurde bei dem Tsunami in der vergangenen Woche bis zum zweiten Stock überflutet und stark beschädigt. Nach Berichten der japanischen Kollegen habe sich die Belegschaft rechtzeitig in Sicherheit gebracht. Alle Säugetiere hätten überlebt, unter ihnen Fischotter Ignaz, der aus Hellabrunn stammt, so Knieriem.

Alle Fische seien indes verendet, da die Klima- und Filtertechnik der Becken ausgefallen sei. Die überlebenden Tiere werden derzeit in den Süden Japans gebracht.

dapd

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