Tierparkchef: "Für Tombi war es eine Erlösung"

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Tombi musste eingeschläfert werden

München - Im Tierpark Hellabrunn musste Löwendame Tombi im Alter von 19 Jahren eingeschläfert werden. Wie geht es nun der letzten verbliebenen Löwendame Inka?

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Hellabrunn: Löwin Tombi tot, jetzt ist Inka allein

"Wir kannten ja ihr Alter und wenn man ehrlich ist, haben wir auch ein wenig mit ihrem Ableben gerechnet“, sagt Tierparkdirektor Andreas Knieriem. 19 Jahre wurde die Löwendame Tombi – umgerechnet wären das stattliche 100 Menschenjahre gewesen. „Im Zoo werden Löwen normalerweise nur etwa 13 Jahre alt. Tombi scheint sich in Hellabrunn sehr, sehr wohl gefühlt zu haben“, erklärt Knieriem, der selbst Tierarzt ist. Aber seit drei Wochen wollte Tombi nicht mehr richtig fressen, lag zuletzt nur noch apathisch in ihrem Käfig. „Am Dienstagmorgen hat die Tierärztin sie von ihrem Leiden erlöst“, so Knieriem.

Und wie geht es der letzten verbliebenen Löwendame Inka? Sie war die beste Freundin von Tombi. „Wie sie es verkraftet, werden wir erst in ein paar Tagen sehen. Wir müssen sie genau beobachten“, erklärt der Tierparkdirektor. Deswegen darf sie vorerst auch nicht ins Außengehege. Dafür wird sie mit Katzenleckerlis verwöhnt.

Die Patenschaft für die verstorbene Löwin Tombi hatte der Bayerische Sportschützenbund in Garching. Mario Draghina (31), Leiter des dortigen Jugendbüros, zeigt sich betroffen. „Das ist furchbar traurig. Wir würden gerne eine weitere Partnerschaft übernehmen. Am liebsten wieder einen Löwen. Der ist in unserem Vereinsemblem. Der Tierpark hat uns bereits die Patenschaft für Inka angeboten“.

mar

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